Der Mibro AeroPace kombiniert einen Padel-Modus mit Punktestand, Offline-Karten und Trainingsanalyse per KI. Im am 13. Oktober 2026 veröffentlichten Test von El Chapuzas Informático beschreibt Iván Martínez außerdem herunterladbare Routen und beobachtete rund eine Woche Akkulaufzeit bei allgemeiner Nutzung sowie etwa vier Tage bei häufigem Sport und GPS. Das macht die Uhr für sportliche Routinen interessant; beim Beantworten von Nachrichten setzt sie jedoch Grenzen.
Sport und Navigation
Für Padel beschreibt der Test einen eigenen Modus mit Punktestandzähler. Außerdem lassen sich Offline-Karten vom Smartphone über Google Maps auf die Uhr übertragen und Navigationsrouten herunterladen. Für die Positionsbestimmung führt der Test Dualband-GNSS auf, das GPS, BeiDou, GLONASS, Galileo und QZSS unterstützt.
Das ist eine konkrete Ausstattung für Training und Routen unterwegs. Eine Aussage über die Messgenauigkeit lässt sich daraus nicht ableiten.
Mibro Coach analysiert das Training
Mibro Coach bietet laut Test fünf Coach-Stile, Trainingspläne und Anleitungsvideos. Die KI erstellt Zusammenfassungen absolvierter Trainingseinheiten und nennt dabei Stärken sowie Verbesserungsmöglichkeiten. Martínez zufolge ist ein Plus-Abo nötig, um den vollen Umfang von Coach zu nutzen.
Akkulaufzeit: etwa eine Woche im Alltag, vier Tage bei häufigem Sport
Der Test nennt als typische Laufzeit bis zu acht Tage und bis zu zwölf Stunden im GPS-Modus. Iván Martínez beobachtete bei allgemeiner Nutzung ungefähr eine Woche. Bei häufigem Sport und GPS kam er auf rund vier Tage. Die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Nutzungsbedingungen und sind daher nicht direkt gleichzusetzen.
Display, App und Kommunikation
Der Test führt ein rundes AMOLED-Display mit 1,32 Zoll und 466 × 466 Pixeln auf. Die angegebene Spitzenhelligkeit beträgt 2.000 Nits; Martínez bewertete die Ablesbarkeit im Freien positiv. Das Gehäuse misst 44,5 Millimeter im Durchmesser und 9,2 Millimeter in der Höhe. Je nach Armband wiegt die Uhr 32 bis 39 Gramm.
Die Oberfläche der Mibro-Fit-App empfand Martínez auf den ersten Blick als unübersichtlich. Die Uhr zeigt laut Test keine Bilder in Nachrichten an und erlaubt keine Antworten direkt am Handgelenk. Für die Verbindung mit der App nennt der Test Android 8.0 oder neuer sowie iOS 13 oder neuer.
Wer hinter Mibro steht
Mibros offizielle Unternehmensseite nennt Zhenshi Information Technology als Unternehmen hinter der Marke. Demnach wurde das Unternehmen 2015 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Shanghai und ein globales Vertriebszentrum in Shenzhen. Xiaomi führt die Seite als einen der Investoren auf.
Wer beim Sport vor allem Padel-Punktestand, Routen und Trainingsanalyse nutzen möchte, findet im Test passende Funktionen. Wer Nachrichten direkt beantworten will, muss mit der genannten Einschränkung leben.