Berichten zufolge soll Microsoft ab dem 2. November 2026 Usage-Based Billing (UBB), also nutzungsbasierte Abrechnung, für neue Microsoft 365 Copilot Business-Lizenzen über den Cloud Solution Provider (CSP) standardmäßig aktivieren. Der Termin ist geplant; die gemeldete Änderung betrifft diesen Vertriebskanal und neue Lizenzen. UBB ergänzt das Nutzerabonnement, statt es zu ersetzen.

Geplanter UBB-Standard für neue CSP-Lizenzen

CSP steht für Cloud Solution Provider, Microsofts Partnervertriebskanal. Der gemeldete Schritt bezieht sich auf neue Microsoft 365 Copilot Business-Lizenzen, die über diesen Kanal gekauft werden.

Abonnement und Verbrauchsabrechnung erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Microsoft unterscheidet zwischen der User Subscription License (USL), dem Nutzerabonnement für alltägliche KI-Aufgaben, und UBB für ausgewählte fortgeschrittene KI-Erlebnisse. Die USL ist eine Abonnementgrundlage mit festem Preis. Bei UBB verbrauchen geeignete Erlebnisse Copilot Credits. Für den Zugriff auf UBB-Erlebnisse ist weiterhin eine USL erforderlich.

AbrechnungsmodellTypischer UmfangAbrechnungsbasisVoraussetzung
User Subscription License (USL)Alltägliche Aufgaben wie Besprechungszusammenfassungen, Entwürfe und AnalysenNutzerabonnement zum FestpreisNutzerlizenz
Usage-Based Billing (UBB)Ausgewählte fortgeschrittene und agentische KI-ErlebnisseVerbrauch von Copilot CreditsUSL und eine vom Administrator eingerichtete Abrechnungsrichtlinie

Administratoren müssen eine Abrechnungsrichtlinie einrichten

Microsoft 365 Copilot: UBB soll ab 2. November für neue CSP-Lizenzen gelten

Bevor Nutzer auf Erlebnisse zugreifen können, für die UBB erforderlich ist, muss ein Administrator eine Abrechnungsrichtlinie einrichten. Für CSP-Partner kommt damit zur Lizenzverwaltung eine weitere administrative Aufgabe hinzu: Bei der Nutzung solcher Erlebnisse ist auch die UBB-Richtlinie relevant.