Microsoft hat die Vereinbarung beendet, mit der Nscale das geplante KI-Rechenzentrum in Loughton, Essex, für Microsoft verankern wollte. Reuters berichtete am 19. Oktober 2026 über die Kündigung; Microsoft erklärte, die Entscheidung betreffe einen einzelnen Standort. Als Grund nannten Reuters und The Guardian Verzögerungen beim Stromnetzanschluss. Reuters
Der Netzanschluss verzögerte den Zeitplan
The Guardian berichtete am 24. September 2026, ausreichend Strom für den Standort werde voraussichtlich erst Anfang bis Mitte der 2030er Jahre verfügbar sein. Der Bericht führte diese Schätzung auf Angaben zurück, die UK Power Networks Nscale gemacht habe. Der Netzbetreiber lehnte es ab, sich zu diesem einzelnen Projekt zu äußern. Schon damals berichtete The Guardian, dass der für 2027 geplante Start deshalb nicht zu halten sei. The Guardian
Was Nscale für Loughton geplant hatte
In seiner Ankündigung vom 16. September 2025 plante Nscale zunächst eine KI-Rechenleistung von 50 MW, ausbaubar auf 90 MW. Für die erste Ausbaustufe waren 23.040 NVIDIA GB300 vorgesehen, deren Lieferung im ersten Quartal 2027 beginnen sollte. Nscales Ankündigung
Microsoft erklärte, seine Partnerschaft mit Nscale bestehe weiter. Auch Nscale sagte, die Entscheidung betreffe keine anderen Verträge mit Microsoft und das Unternehmen halte am Standort Loughton fest. Nscale prüfe alternative Stromquellen für das Gelände. Reuters
Stargate UK ist ein separates Vorhaben: Nscale stellte es in seiner Ankündigung als Initiative mit OpenAI und NVIDIA vor, getrennt von der Vereinbarung mit Microsoft für Loughton. Nscales Ankündigung