Microsoft blockiert TPM-Bypass im neuesten Windows-11-Insider-Build
Microsoft blockiert TPM-Bypass im neuesten Windows-11-Insider-Build

Und in einer weiteren Episode von „Ich habe den Deal geändert, bete, dass ich ihn nicht weiter ändere“ hat Microsoft einen Weg geschlossen, der es uns ermöglichte, die TPM-Anforderung bei der Installation von Windows 11 zu überspringen. Der Nutzer „Bob Pony“, den wir durch sein Projekt MSEdge Tweaker kennen, hat entdeckt, dass der neueste Insider-Build 27686 den Befehl „setup /product server“ ablehnt, der die TPM- und RAM-Überprüfungen deaktiviert. Das betrifft zwar nicht den stabilen Build 24H2, aber wir alle wissen, dass es früher oder später auch die normalen Editionen erreichen wird …

Meine Situation ist einfach: Ich habe einen Ryzen 7 1800X. Microsoft hat entschieden, dass ein Achtkern-Prozessor mit 16 Threads und einem Turbo von 4 GHz nicht mit Windows 11 kompatibel ist, weil er nicht über die erforderlichen Sicherheitsfunktionen verfügt. Das betrifft Millionen von Nutzern auf der ganzen Welt mit ähnlichen Komponenten. Technisch gesehen hindert uns nichts daran, zu Windows 10 zurückzukehren und die erweiterte Unterstützung bis Oktober 2025 zu nutzen, aber in Redmond scheinen sie sich mit diesem Konflikt sehr wohl zu fühlen. Das letzte Beispiel? Das Unternehmen hat einen TPM-Bypass im Insider-Build 27686 blockiert.

Der neueste Windows-11-Insider-Build verliert einen TPM-Bypass

Der Nutzer „Bob Pony“, Entwickler von MSEdge Tweaker, hat kürzlich entdeckt, dass der Befehl „setup /product server“, der bei In-Place-Upgrades verwendet wird, um die TPM- und RAM-Überprüfungen zu überspringen, in Windows 11 Insider 10.0.27686.1000 nicht mehr funktioniert. Das kommt zu der sogenannten PopCnt-Einschränkung hinzu, die Microsoft im Februar aktiviert hat und die die Installation von Windows 11 auf älteren Prozessoren wie Intel Core2Duo und ähnlichen AMD-Athlon-Modellen verhindert. Natürlich erwartet niemand, dass diese Computer im Alltag nützlich sind, aber viele Enthusiasten experimentieren gerne mit ihrer Hardware, und Redmond hat diese Möglichkeit entfernt.

Nutzer, die Windows 11 24H2 auf nicht unterstützter Hardware installieren möchten, können das derzeit noch ohne allzu große Probleme tun, aber die Frage ist nicht, ob dieser neue Block auch in den stabilen Editionen ankommt, sondern wann. Zum Glück gibt es andere Alternativen.

Quelle: Tom's Hardware