Microsoft räumte geplante Änderungen an seinen Engineering-Aktivitäten in Kenia ein. Zugleich berichtete Business Insider Africa am 13. Oktober 2026, Beschäftigte des Africa Development Centre (ADC) in Nairobi seien am 12. Oktober über eine geplante Schließung informiert worden.
Microsoft erklärte dem Bericht zufolge, weiterhin in Kenia tätig zu sein und Kunden zu unterstützen. Die Aussage bezog sich auf Microsofts Geschäfte im Land insgesamt.
Kenias Regierung pocht auf den Erhalt von Arbeitsplätzen
Am 12. Oktober traf Kenias Technologieminister William Kabogo eine Microsoft-Delegation. Laut Business Insider Africa forderte er, lokale Fachkräfte zu halten, Arbeitsplätze im Nairobi-Zentrum zu schützen und das Vertrauen von Investoren in Kenias Technologiesektor zu stärken. Jeff Bullwinkel, Microsoft-Vizepräsident und stellvertretender Chefjustiziar für den Unternehmensbereich, leitete die Delegation.
Der Bericht nennt digitale Identität, Microsoft 365, Windows, Sicherheit und Entwicklerwerkzeuge als Arbeitsfelder der Microsoft-Ingenieurteams. Das Nairobi-Zentrum ist Teil des Africa Development Centre; die von Microsoft eingeräumten Änderungen betreffen den Engineering-Betrieb in Kenia.
Ursprüngliche Ziele für Nairobi und Lagos
Der ursprüngliche Plan für beide Standorte sah Investitionen von 100 Millionen US-Dollar über fünf Jahre und die Einstellung von 500 Ingenieuren bis 2023 vor. Das waren gemeinsame Ziele für Nairobi und Lagos.
Bei der öffentlichen Vorstellung wurde das Africa Development Centre als Plattform für afrikanische Talente beschrieben, um Technologien mit lokaler und globaler Wirkung zu entwickeln. Der englischsprachige Beitrag von The Star Kenya wurde am 25. März 2022 veröffentlicht.