Musik sollte nicht etwas Unzugängliches sein, jetzt wo wir so viel Technologie zur Verfügung haben. Auch wenn nicht alles durch Software ersetzt werden kann, sind die Möglichkeiten, Werkzeuge zu schaffen, die das Lernen erleichtern und die Kreativität anregen, gigantisch. Diese Vision führt uns zum neuen Portal Chrome Music Lab, das Google online gestellt hat, wo wir mehrere sehr unterhaltsame musikalische Experimente für Neulinge und Profis gleichermaßen finden.
Ein Portal für musikalische Experimente
Interessiert daran, Musik zu lernen? In Wahrheit ist es nicht so wichtig, sich in einem Raum einzuschließen und die Theorie zu lernen. Schließlich konnten einige der berühmtesten und talentiertesten Musiker der Welt nicht einmal Noten lesen, daher könnte ein traditioneller Lernweg nicht ganz angemessen sein. Ich sage das, weil die Menge an technologischen Ressourcen rund um die Musik ständig größer und auch günstiger wird. Zum Beispiel kostet ein Novation Launchpad Mini 99 Dollar auf der anderen Seite des Teiches, und alles, was man braucht, um zu starten, ist ein wenig Wille und ein paar Ideen. Woher könnten diese Ideen kommen? Wie wäre es mit dem neuen Experimentportal von Google?
Technologie und Zugang
Der Gigant aus Mountain View hat diese Reihe von Experimenten für den „Music in Our Schools Month“ vorbereitet, der den gesamten März in den USA umfasst, und wie zu erwarten war, zielt er darauf ab, den Zugang zu verschiedenen Lernelementen zu verbessern. Die Technologie hinter dieser Seite kombiniert Google Chrome mit der Web Audio API und einer gehörigen Portion WebGL, die uns interaktive Inhalte in sehr hoher Qualität liefert. Spektrogramme, Generatoren, Oszillatoren und sogar ein Stimm-Mixer sind Teil von Chrome Music Lab, alle elegant und ansprechend präsentiert, besonders für die Jüngsten.
Natürlich wird empfohlen, die letzte stabile Version von Google Chrome zu verwenden, aber mit etwas Geduld können die Experimente auch in Firefox 45 ausgeführt werden. Zum Schluss eine Warnung: Die beliebtesten Werbeblocker-Tools im Web brechen die Funktion der Experimente, daher wird empfohlen, sie zu deaktivieren.