Es ist einfach, Musik aus anderen Teilen der Welt zu hören, dank Diensten wie YouTube und Spotify, aber wenn wir wissen wollen, welche Songs in jeder Region auf Platz 1 sind, erfordert das etwas mehr Arbeit. Glücklicherweise reduziert das Portal «The Cultural Borders of Music» die Suche auf ein paar Klicks mit Hilfe einer Karte, die die wichtigsten Songs in 3.000 Städten zeigt.

Musik-Karte: Die meistgehörten Songs an 3.000 Orten der Erde
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Welcher Song wird derzeit am häufigsten in Tokio gehört? Als Erstes fällt uns vielleicht ein neuer J-Pop-Idol ein, aber wenn wir uns die YouTube-Aufrufe ansehen, stellen wir fest, dass ein virales Video namens „Dancing Hero“ und der Song „Likey“ der südkoreanischen Band Twice das gesamte japanische Territorium erobert haben. Und in Südkorea selbst? Derzeit gehört die Krone Red Velvet mit ihrem Song „Peek-A-Boo“, und ich sage „derzeit“, denn wenn es etwas Volatileres als Kryptowährungen gibt, dann ist es die Beliebtheit der K-Pop-Bands. Auf der anderen Seite des Planeten finden wir „Gucci Gang“ von Lil Pump, „Criminal“ von Natti Natasha x Ozuna und „Havana“ von Camila Cabello, deren Video (ich muss zugeben) ziemlich gut ist.

Musik-Karte: Die meistgehörten Songs an 3.000 Orten der Erde
Ich verstehe den Reiz von „Gucci Gang“ wirklich nicht. Er ist schrecklich.

Alle diese musikalischen Details sind ohne Einschränkungen verfügbar, aber wir brauchen eine einfache und effektive Möglichkeit, sie zu visualisieren. Hier kommt das Portal «The Cultural Borders of Music» ins Spiel, eine Karte, die die meistgehörten Songs in 3.000 verschiedenen Regionen erfasst. Das Portal erfordert keinen sekundären Download und arbeitet direkt in unseren Browsern. Oben links erscheint ein Suchfeld, mit dem wir eine bestimmte Region lokalisieren können, und rechts gibt es eine Liste globaler Ergebnisse. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist der Song Nummer 1 „Perfect“ von Ed Sheeran (561 Millionen Aufrufe in zwei Monaten).

«The Cultural Borders of Music» ist exzellent, aber gleichzeitig fällt auf, dass es nicht so viel Vielfalt an Songs gibt, oder vielleicht ist die YouTube-Telemetrie begrenzter, als wir denken.

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