Nikkei BP meldete am 4. Oktober 2026 einen unbefugten Zugriff auf das E-Mail-Konto eines Mitarbeiters. Der Zugriff soll am 30. September erfolgt sein; 26 personenbezogene Informationsangaben, darunter Namen und E-Mail-Adressen, könnten offengelegt worden sein.

Der Vorfall beim E-Mail-Konto von Nikkei BP

Bei den 26 Angaben handelt es sich um personenbezogene Informationen, die möglicherweise offengelegt wurden. Dazu gehörten Namen und E-Mail-Adressen. Nikkei BP soll nach Bekanntwerden des Zugriffs die Verbindung des betroffenen Kontos gesperrt und Gegenmaßnahmen ergriffen haben.

Der berichtete Phishing-Zusammenhang

Der Zugriff soll mit Zugangsdaten erfolgt sein, die im Zusammenhang mit einer Phishing-Mail erlangt wurden. Die Nachricht war laut der Mitteilung von der E-Mail-Adresse eines Mitarbeiters der Zeitung Nikkei eingegangen. Eine Phishing-Mail ist eine Nachricht, mit der Angreifer versuchen, Empfänger zur Preisgabe von Zugangsdaten zu bewegen.

Getrennte Vorfälle bei Nikkei Inc.

Die Zahlen zu rund 9.000 verdächtigen E-Mails und zu 1.646 Personen beziehen sich auf andere Vorfälle bei Nikkei Inc. Bei dem separaten Microsoft-365-Vorfall wurden rund 9.000 verdächtige Nachrichten versandt. Im Google-Workspace-Fall könnten Informationen zu 1.646 Beschäftigten und Geschäftspartnern offengelegt worden sein. Die beiden Vorfälle bei Nikkei Inc. hat NeoTeo in einem eigenen Bericht eingeordnet.