Nintendo Switch Sports Resort eignet sich vor allem für lockere Runden mit Freunden oder Familie: Die Sammlung bietet zwölf Aktivitäten, setzt aber auf Bewegungssteuerung. Wie gut sich das Spiel anfühlt, hängt auch davon ab, welche Sportart gerade läuft.

Zwölf Aktivitäten, von Tischtennis bis Wuhu Island

Zum Angebot gehören Tennis, Bowling, Bogenschießen, Boxen, Volleyball, Tischtennis, Basketball, Golf und Daumenkampf. Drei weitere Aktivitäten führen über Wuhu Island: Fliegen mit dem Propellerflugzeug, Skateboardfahren und Power Cruising.

Wer die Insel-Ausflüge genauer einordnen möchte, findet bei NeoTeo eine frühere Einordnung der Erkundung auf Wuhu Island.

Laut La Vanguardia unterstützt das lokale Spiel bis zu vier Personen mit zusätzlichen Joy-Con-Controllern. Die Möglichkeiten unterscheiden sich jedoch je nach Aktivität: Nintendo Life nennt etwa fehlenden lokalen Koop im Tischtennis-Modus Tabletop. Für mehrere Personen beim Skateboardfahren sind zusätzliche Joy-Con 2 nötig.

Bewegungssteuerung setzt den Rahmen

Die Steuerung erfolgt über Bewegungen der Joy-Con. Laut heise online gibt es keine Alternative dazu. Wer lieber mit herkömmlichen Tasten spielt oder auf eine solche Steuerung angewiesen ist, sollte diese Einschränkung bei der Entscheidung berücksichtigen.

La Vanguardia zufolge lassen sich die meisten Aktivitäten auch mit den ursprünglichen Nintendo-Switch-Joy-Con spielen, Skateboardfahren ausgenommen. Das Spiel selbst ist für Nintendo Switch 2.

Die Steuerungseindrücke unterscheiden sich je nach Sport

Vandal zeigt in seiner spanischsprachigen Besprechung Spielszenen aus Tennis, Bowling, Bogenschießen und Skateboardfahren.

Nintendo Life beschreibt beim Tischtennis ein gutes Gefühl für den Ball, berichtet aber von gelegentlichen Problemen bei der Bewegungserkennung im Boxen. CGMagazine lobt ebenfalls das Tischtennis, beurteilt Boxen und Bogenschießen dagegen kritisch. Die Bewertungen fallen also je nach Disziplin unterschiedlich aus.

Auch Basketball wird nicht durchweg positiv aufgenommen: WBUR und The Guardian kritisieren den stockenden Spielfluss. Bei einem Ballbesitzwechsel werde das Spiel unterbrochen, was die Partie laut diesen Einschätzungen abgehackt wirken lässt.

Für Einzelspieler gibt es Turniere und Sammelziele

Fürs Spielen allein beschreiben die Besprechungen Sportligen oder Meisterschaften, Gegner mit künstlicher Intelligenz, Erkundung, Sammelobjekte und freischaltbare kosmetische Gegenstände. The Guardian fand nach einer Woche täglichen Spielens genügend Anreiz für weitere Partien. heise online bewertete die Motivation im Einzelspiel zurückhaltender und hob das Turnier Island Crown hervor.

Wer vor allem kurze lokale Partien mit Bewegung sucht, dürfte eher auf seine Kosten kommen als jemand, der eine klassische Tastensteuerung erwartet. Für die Entscheidung zählt auch, ob die einzelnen Sportarten den eigenen Geschmack treffen: Die Eindrücke zu Tischtennis, Boxen, Bogenschießen und Basketball fallen deutlich verschieden aus.