Der Krypto-Miner im Hintergrund, die Leute von The Pirate Bay „evaluierten“ ohne Zustimmung der Nutzer, löste mehrere Alarmglocken aus. Mit der Zeit müssen alle Beteiligten entscheiden, ob Krypto-Mining die traditionelle Werbung ersetzen kann (oder nicht), aber wenn du nicht einverstanden bist, gibt es immer die Möglichkeit, dessen Funktion zu blockieren. Hier kommen Erweiterungen wie No Coin ins Spiel, kompatibel mit Google Chrome und bald auch in Firefox verfügbar.
The Pirate Bay entschied sich, die Situation ihres Miners durch eine kurze Stellungnahme zu klären. Tatsächlich zielt das JavaScript-Skript, das zum Coinhive-Dienst führt, auf die Gewinnung von Monero. Die Administratoren möchten jegliche Werbung aus dem Index entfernen, aber die Tatsache, dass sie Geld benötigen, um ihn online zu halten, ändert sich nicht. Offenbar spürten die Nutzer die Auswirkungen des Miners, weil es einen Tippfehler im Code gab, der die Prozessornutzung übermäßig erhöhte. Die Idee ist, zwischen 20 und 30 Prozent zu nehmen und auf einen einzigen Tab von TPB beschränkt zu bleiben. Trotz des Skandals waren die meisten Antworten in der Ankündigung positiv, und es ist wahrscheinlich, dass die Strategie von „Kryptowährungen ersetzen Werbung“ fortgesetzt wird.
Die letzte Entscheidung liegt jedoch beim Nutzer. Wenn du kein Interesse daran hast, CPU-Zyklen für Krypto-Mining zu opfern, wird empfohlen, die No Coin-Erweiterung zu installieren. Ihr Entwickler macht es sehr deutlich: Inhalte mit Kryptowährungen zu monetarisieren ist eine gute Idee, aber es zu missbrauchen ist es nicht. Daher sollte jede Sitzung „Opt-in“ sein. No Coin arbeitet mit einer Blacklist ähnlicher Dienste wie Coinhive. Die Domains können in der Datei blacklist.txt bearbeitet werden, obwohl der beste Weg, die Erweiterung zu kontrollieren, einfach darin besteht, die Pause-Taste zu drücken oder Domains per Whitelist zu verwalten, entweder vorübergehend oder dauerhaft.
Derzeit ist No Coin mit Google Chrome kompatibel, aber die Version für Mozilla Firefox ist bereits in Arbeit. Alternativen zu dieser Erweiterung sind ein personalisiertes JavaScript-Blockieren mit NoScript oder das direkte Eintragen der Domains in die HOSTS-Datei.