OpenAI kündigte am 15. Oktober 2026 an, fünf Millionen US-Dollar zu einer Mathematik-Initiative der Simons Foundation beizusteuern. Das Programm soll Forschenden helfen, KI-gestützte Ergebnisse zu prüfen und Regeln für den Einsatz solcher Werkzeuge mitzugestalten. OpenAI
Die Simons Foundation vergibt die Fördermittel
Die Simons Foundation beschreibt die Initiative als gemeinsames Paket im Umfang von 15 Millionen US-Dollar an Fördermitteln und Ressourcen von ihr selbst, OpenAI und Anthropic. OpenAIs angekündigter Beitrag von fünf Millionen US-Dollar ist davon zu unterscheiden. Die Stiftung will Fördermittel verwalten und vergeben, unter anderem über eine offene Ausschreibung für Projektvorschläge. Simons Foundation
Die Stiftung plant Workshops und weitere Initiativen, in denen Forschende KI-gestützte Ergebnisse bewerten, Werkzeuge kennenlernen und nutzen sowie Perspektiven austauschen sollen. Sie sollen außerdem an gemeinsamen Standards für den KI-Einsatz mitwirken. Damit verbindet das Programm die Vergabe von Fördermitteln mit einer vorgesehenen Rolle der Forschungsgemeinschaft bei der Bewertung und Gestaltung solcher Standards.
Werkzeuge und Rechenressourcen für Forschende
OpenAI und Anthropic sollen Forschenden, die von der Simons Foundation unterstützt werden, KI-Werkzeuge und Rechenressourcen bereitstellen. OpenAI kündigte außerdem den Zugang zu eigenen Modellen und Rechenressourcen an. Nach Angaben der Stiftung reicht der Förderbereich über Mathematik hinaus und umfasst auch Grundlagenforschung.
Kritik an OpenAIs Mathematik-Veröffentlichung
Die Initiative folgte auf Kritik an OpenAIs Veröffentlichung mathematischer Ergebnisse. OpenAI veröffentlichte am 6. Oktober einen Beitrag zu Ergebnissen eines internen Frontier-Modells. Euronews berichtete am 16. Oktober, dass die Association for Human Mathematics OpenAIs Arbeit und Forschungsnormen kritisiert hatte. Euronews