Das Web ist in vielerlei Hinsicht ein Minenfeld, aber selbst etwas so Einfaches wie ein Bild oder ein Ton kann rechtliche Probleme verursachen. Die eigene Google-Suche bietet spezielle Filter, um Material mit flexiblen Lizenzen zu finden, und wir haben auch fortgeschrittenere Suchmaschinen wie Pexels und Pixabay zur Verfügung. Heute möchte ich jedoch Openverse. Als direkter Nachfolger von CC Search ermöglicht Openverse den Zugriff auf über 800 Millionen Elemente in Gemeinfreiheit und Creative Commons.
Wenn du vorhast, ein Projekt zu starten, solltest du bei der Suche nach Online-Inhalten aufmerksam sein. In der Regel ist es nicht schwierig, Material mit freizügigen Lizenzen zu finden, und viele Plattformen bieten praktische Pakete an ( Illustrations, DrawUp, UnDraw, IconDuck, Vecteezy, die Liste geht weiter), aber das Letzte, was du brauchst, ist ein unerwarteter „Cease and Desist“-Brief. So kommen wir zu Openverse, einer Suchmaschine für Inhalte in Gemeinfreiheit und unter Creative Commons mit mehr als 800 Millionen Bildern und Tönen.
Openverse: 800 Millionen Bilder und Töne in Reichweite
Technisch gesehen ist Openverse der Nachfolger von CC Search, über das wir im Mai 2019 gesprochen haben. Dieses Projekt schloss sich 2021 WordPress an, aber sein Hauptziel bleibt dasselbe. Jetzt erinnert uns Openverse daran, dass es die Lizenzinformationen für einzelne Werke nicht überprüft. Es zeigt zwar den Namen des Erstellers, die Quelle und die letzten verfügbaren Daten, aber es ist die Verantwortung des Nutzers, die letzte Überprüfung vorzunehmen.
Die verfügbaren Filter sind in drei Kategorien unterteilt: Nutzungsart („Kommerziell“ und „Bearbeiten oder Anpassen“), Lizenzen (Gemeinfreiheit, CC0 und alle Varianten von Creative Commons) und Sicheres Surfen, da einige Bilder sensible und/oder NSFW-Inhalte aufweisen können.
Derzeit beschränkt sich Openverse auf Bilder und Audio, mit der Möglichkeit, das „Top 240“ jeder Kategorie zu erkunden. Wenn du nicht findest, was du suchst, bietet die Suchmaschine unten Links zu externen Quellen wie Google Images, der Bilddatenbank Nappy und der Open Clip Art Library. Auch hier ist es der Endnutzer, der den Status der Lizenzen bestätigen muss.
Openverse ist kostenlos, erfordert keine Konten und ist ins Spanische übersetzt.
Offizielle Website: Hier klicken