Eine am 6. Oktober 2026 bekannt gewordene Schätzung beziffert die Zahl der Betroffenen des Oracle-Health/Cerner-Datenlecks von 2025 auf fast 20 Millionen. Die dem texanischen Generalstaatsanwalt zugeschriebenen Angaben zählen rund drei Millionen Menschen in Texas dazu.

Welche persönlichen und medizinischen Daten betroffen waren

Zu den genannten Datenkategorien gehören US-Sozialversicherungsnummern, Adressen und medizinische Informationen. Christus Health und Tri-City Medical Center erklärten, dass Art und Umfang der betroffenen Patientendaten je nach Person variieren könnten. Dazu zählen könnten Namen, behandelnde Ärzte, Diagnosen, Medikamente und Testergebnisse.

Die Daten lagen auf einem älteren Cerner-Server

Oracle beschrieb in einem Kundenschreiben unbefugten Zugriff auf Cerner-Daten, die auf einem älteren Server lagen und noch nicht zu Oracle Cloud migriert worden waren. Oracle erklärte, das Unternehmen habe am oder um den 20. Februar 2025 von dem Zugriff erfahren.

Welche Gesundheitsorganisationen betroffen waren

Christus Health in Texas und Tri-City Medical Center in Kalifornien erklärten, zu den betroffenen Oracle-Kunden zu gehören. Ein Sprecher des US Department of Veterans Affairs sagte im März 2025, die Behörde sei zu diesem Zeitpunkt nicht betroffen gewesen.