Oura Ring 5 oder Apple Watch Series 12: die Kurzantwort

Der Oura Ring 5 passt besser, wenn du Android nutzt oder einen unauffälligen Tracker ohne Display suchst. Die Apple Watch Series 12 ist die naheliegendere Wahl, wenn du Trainingsdaten und Funktionen direkt am Handgelenk bedienen willst. Oura gibt für den Ring eine Akkulaufzeit von bis zu 6–9 Tagen an; für die Series 12 werden Echtzeitwerte beim Training beschrieben.

Kompatibilität und Bedienung im Alltag

Oura nennt iOS und Android als unterstützte Plattformen. Für die Apple Watch Series 12 wird als Mindestvoraussetzung ein iPhone 11 mit iOS 27 oder neuer genannt. Wenn du Android nutzt, kommt von diesen beiden Geräten daher nur der Ring infrage.

Der Ring hat kein Display; zum Anzeigen von Daten und Ändern der Einstellungen brauchst du ein Smartphone. Die Series 12 bietet einen Touchscreen. Berichten zufolge unterstützt sie am Handgelenk unter anderem Apple Pay, Mitteilungen und Navigation auf Wanderwegen; Mobilfunkmodelle können bestimmte Online-Funktionen auch ohne WLAN nutzen.

EntscheidungsfaktorOura Ring 5Apple Watch Series 12
Smartphone-KompatibilitätiOS und AndroidBerichten zufolge mindestens iPhone 11 mit iOS 27 oder neuer
BedienungRing ohne Display; Daten und Einstellungen über das SmartphoneTouchscreen; Berichten zufolge Apple Pay, Mitteilungen und Navigation auf Wanderwegen
TrainingAutomatische Erkennung von mehr als 40 AktivitätenBerichten zufolge Echtzeitwerte am Handgelenk, darunter Laufkadenz, sowie eigene GPS-Daten
GPS beim TrainingGPS-Daten werden über das Smartphone eingebundenBerichten zufolge eigene GPS-Daten

Gesundheitsdaten und Training

Beiden Geräten werden Schlaf, Schritte, geschätzter Kalorienverbrauch, Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität (HRV), zyklusbezogene Daten und Readiness-Werte zugeschrieben. Der Unterschied im Trainingsalltag: Die Uhr soll Werte wie die Laufkadenz in Echtzeit am Handgelenk anzeigen und GPS-Daten selbst erfassen. Beim Ring läuft GPS über das Smartphone.

Oura nennt für Ring 5 eine automatische Erkennung von mehr als 40 Aktivitäten. Die automatische Erkennung kann Aktivitäten übersehen oder falsch zuordnen; ein manueller Start gilt als zuverlässiger. Beim Krafttraining kann außerdem die Rändelung von Hanteln die Ringoberfläche abnutzen.

Akku, Schlaf und Mitgliedschaft

Oura gibt für Ring 5 eine Laufzeit von bis zu 6–9 Tagen an, abhängig von Ringgröße und Nutzung. Eine vollständige Ladung dauert laut Oura etwa 80 Minuten, ebenfalls abhängig vom Ladestand. Bei Apple Watches außerhalb der Ultra-Reihe gilt tägliches Laden als realistische Routine; mit Schlaftracking kann laut berichteter Einschätzung auch zweimaliges Laden am Tag nötig werden.

Oura Membership ist für den vollen Funktionsumfang erforderlich. Ohne aktive Mitgliedschaft bleiben der Readiness-, Activity- und Sleep-Score, der Akkustand, grundlegende Profilinformationen, App-Einstellungen und Explore-Inhalte zugänglich. Neue Mitglieder erhalten beim Kauf eines Rings einen Monat Mitgliedschaft inklusive. In der EU kostet das Abo 5,99 € pro Monat oder 69,99 € pro Jahr.

Für den deutschen Markt führt ein Händlerangebot den Oura Ring 5 in Silber, Größe 8, für 429 €. Oura nennt für den Ring eine Breite von 6,09 mm, eine Stärke von 2,28 mm und ein Gewicht ab 2 g, abhängig von der Größe. Das Gehäuse besteht innen und außen aus Titan; Oura gibt eine Wasserbeständigkeit bis 100 m und die Schutzart IP68 an.

Wenn du vor allem Schlaf und Alltag erfassen und dein Handgelenk frei halten möchtest, spricht die Ringform für Oura – sofern die Mitgliedschaftskosten für dich passen. Für Android-Nutzer ist der Ring mit diesen beiden Geräten die kompatible Wahl. Wer ein kompatibles iPhone nutzt und beim Training Daten direkt auf dem Display sehen möchte, findet diese Funktionen eher bei der Apple Watch Series 12.