Perplexity kündigte am 4. November 2026 Teammates an: KI-Agenten, die laut Unternehmen fortlaufende Aufgaben übernehmen sollen. Sie sollen Projektkontext behalten, laufende Arbeit auf Veränderungen beobachten und Ergebnisse zur Prüfung durch Menschen zurückgeben. Perplexitys Ankündigung beschreibt damit einen Arbeitsablauf über mehrere Schritte hinweg, nicht bloß eine Antwort auf eine einzelne Anfrage.
Aufgaben über mehrere Schritte hinweg
Teammates bauen laut Perplexity auf Computer auf und können dessen Werkzeuge und Dateien sowie Projekte, Skills und gespeicherte Informationen nutzen. Die Agenten sollen Aufgaben planen, den Fortschritt verfolgen und auf veränderte Prioritäten reagieren. Sie können außerdem Arbeit an andere Teammates übergeben und sich über Slack abstimmen. Perplexity beschreibt, dass Nutzer den Fortschritt prüfen, Anweisungen geben, einen Agenten umlenken oder dessen Desktop übernehmen können; für bestimmte Schritte sollen die Agenten eine Freigabe anfordern.
Ein Beispiel aus Perplexitys Beschreibung: Ein Agent soll fehlende Punkte in einem betrieblichen Ablauf nachverfolgen, wenn eine Frist noch 72 Stunden entfernt ist. Was der Agent dabei tun soll und wann er aktiv wird, legen Nutzer bei der Einrichtung fest.
Für einen klaren Arbeitsrahmen gehören gewünschtes Ergebnis, Auslöser und erlaubte Zugriffe in den Auftrag.
Auftrag und Zugriffe festlegen
Die Einrichtung erfolgt im Web. Nutzer melden sich an, wählen Teammates aus, vergeben einen Namen, verbinden benötigte Werkzeuge und beschreiben, woher die Arbeit kommt, welches Ergebnis erwartet wird und wann der Agent handeln soll. Danach ordnen sie ihn einem Projekt zu und geben ihm eine erste Aufgabe. Wer GitHub verbindet, wählt die Repositories aus, auf die der Agent zugreifen darf.
Perplexity zufolge hat jeder Agent eine eigene Umgebung und Browsersitzung. Die Agenten übernehmen die Werkzeug- und Projektberechtigungen von Computer; gespeicherte Zugangsdaten würden verschlüsselt abgelegt. Das sind Angaben des Unternehmens zu seinem Berechtigungsmodell.
Webzugang und Credits
Perplexity nennt den Webzugang für Abonnenten von Max als verfügbar und führt Unterstützung für iOS und Android als geplant. Für Teammates sieht das Unternehmen zunächst ein Aktionsguthaben vor. Anschließend werden Credits genutzt, die bereits im Max-Abonnement enthalten sind.??