Der Exif-Standard erlaubt es, Standortdaten in Form spezieller Tags zu speichern. Diese Daten werden in der Regel als Koordinaten interpretiert, und für eine genaue Positionsbestimmung benötigt man ein Tool wie Google Maps. Der Dienst Pic2Map reduziert den gesamten Vorgang jedoch auf ein paar Klicks. Laden Sie Ihr Foto auf die Seite, und wenn die Informationen korrekt sind, wird es innerhalb weniger Sekunden angezeigt.
Die Technologie hat sich in den letzten Jahren so weit entwickelt, dass die Kamera nur noch eine sekundäre Funktion in viel komplexeren Geräten ist. WLAN-Konnektivität, Bluetooth-Unterstützung und direkter Upload ins Web (etwa zu einem Dienst wie Dropbox oder einem sozialen Netzwerk) sind einige der Aspekte, die die Hersteller am meisten bewerben, aber es gibt auch oft ein GPS-Modul. Wenn der Nutzer es wünscht, erhalten alle Fotos einen Exif-Standort-Tag, der den Aufnahmeort angibt, und daraus lassen sich weitere Angaben wie die Höhe über dem Meeresspiegel und die Zeitzone berechnen.
Die Zahl der Exif-Leser ist sehr groß, und das ist keine exklusive Windows-Funktion (gThumb liest Exif zum Beispiel problemlos), aber was wir heute hier haben, ist eine Online-Lösung: Pic2Map.
So finden Sie heraus, wo ein Foto aufgenommen wurde
Die Bedienung ist so einfach, dass sie kein Tutorial erfordert: Setzen Sie das Häkchen, falls das Bild als privat registriert werden soll, und laden Sie es hoch. Wenn Pic2Map keine Exif-Daten findet, erscheint eine Fehlermeldung, die erklärt, dass die beliebtesten sozialen Plattformen (Facebook, Twitter usw.) die Tags entfernen während der ursprünglichen Verarbeitung. Diese Aktion wird aus Sicherheitsgründen durchgeführt: Exif-Tags können viel mehr preisgeben, als der Nutzer möchte, und sie wurden bei Diebstählen, Doxxing-Manövern und sogar bei militärischen Angriffen verwendet. Die Idee ist also, Pic2Map nur zum Hochladen persönlicher oder als öffentlich gekennzeichneter Bilder zu verwenden und Ihre eigene Karte zu erstellen.
Ein weiterer interessanter Aspekt von Pic2Map ist, dass es auch technische Informationen über das Gerät erkennt. Marke, Modell, Objektivtyp, Blitz, Brennweite, ISO und effektive Auflösung sind einige der vorhandenen Felder. Persönlich habe ich keine Begrenzung bei der Anzahl der Bilder gesehen, die verarbeitet werden können, und die Nutzungsbedingungen scheinen angemessen zu sein.