Das CES 2017 gibt uns Zugang zu allerlei Zubehör und Komponenten, bietet aber auch einen privilegierten Platz für die Roboter. Das Konzept des persönlichen Assistenten ist nicht gerade neu, aber die Leute von Panasonic haben beschlossen, mit PICO noch eine Schippe draufzulegen: ein Roboter so groß wie ein Mixer, mit integriertem Projektor, WiFi-Konnektivität und einer Akkulaufzeit von sechs Stunden.
Bist du bereit, einen persönlichen Roboter über deinen Schreibtisch laufen zu lassen? Wenn ja, dann solltest du das CES 2017 genau verfolgen. Mehrere Unternehmen haben kleine Assistenten mit unterschiedlichen Zielen vorgestellt, von Bildung bis Unterhaltung. Aber wenn wir einen hervorheben müssen, der definitiv die Blicke auf sich zog, war der PICO von Panasonic. Es handelt sich um ein Konzept, oder besser gesagt, eine Plattform, auf der Panasonic verschiedene Technologien evaluiert, aber etwas an seinem Aussehen und seiner Ausdrucksweise zieht zweifellos die Aufmerksamkeit auf sich.
https://www.youtube.com/embed/Xb3zkCxRCygTechnische Details
PICO greift über WiFi auf die Cloud zu und nutzt künstliche Intelligenz zur Sprachverarbeitung. Seine Hardware basiert auf der ARM Cortex-A53-Architektur, und sein SoC arbeitet mit 1,2 GHz, aber die Anzahl der Kerne ist nicht bekannt (wir schätzen vier). Fünf Infrarotsensoren und eine Acht-Megapixel-Kamera helfen PICO, „zu sehen“, und wenn es sich öffnet, zeigt es einen Projektor mit 854 mal 480 Pixeln und 50 Lumen. Der integrierte Akku mit 6.600 mAh gibt PICO eine geschätzte Laufzeit von sechs Stunden, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 3,5 km/h. Technisch gesehen ist das letzte Detail nicht so relevant, wenn man bedenkt, dass sich PICO auf dem Schreibtisch bewegen wird, aber mit 49 Zentimetern Höhe und einem Gewicht von 3,5 Kilogramm, denke ich, wäre es keine schlechte Idee, ihn auf den Boden zu stellen.
Zukunft und Feedback
Im Wesentlichen sucht Panasonic mit dem PICO Feedback. Der japanische Riese hat bereits mehrere Patente und Designregistrierungen für den Roboter eingereicht, was die Tür für eine kommerzielle Veröffentlichung nicht ganz schließt, aber es ist logisch anzunehmen, dass dies nicht das endgültige Design sein wird.