Viele Modelle von Vapes (auch als „E-Zigaretten“ bekannt) nutzen 18650-Zellen, ein Format, das heutzutage leicht zu beschaffen ist. Es gibt aber auch Wegwerf-Vapes, die je nach Hersteller Tausende von Puffs oder Zügen erzeugen können. Das Problem ist, dass diese Vapes mit einer voll funktionsfähigen Lithium-Zelle im Müll landen – eine Verschwendung. Der Nutzer „N-Ender_3“ auf Printables.com hat einen 3D-Druck-Entwurf geteilt, der es uns ermöglicht, eine Powerbank mit diesen Zellen zu bauen.
Die Anzahl der verfügbaren Größen und Formate für Lithium-Akkus ist wirklich beeindruckend. Ob ein Knopf für IoT-Projekte oder ein riesiger Block für Boote und Golfwagen – du bekommst mit Sicherheit einen passenden Akku. Bei den Vapes haben sich viele Modelle für die 18650-Zelle entschieden, und manche Nutzer verzieren sogar ihre Zellen.
Es gibt aber auch Wegwerf-Vapes, und das bedeutet: Tausende von Lithium-Zellen landen nach einmaligem Gebrauch im Müll. An diesen Zellen ist nichts Ungewöhnliches – sie brauchen nur eine gute Ladung mit einer sicheren Schaltung. So kommen wir zum Design von „N-Ender_3“ auf Printables.com, das den Bau einer Powerbank mit diesen Zellen ermöglicht.
Powerbank aus Einweg-Vape-Akkus bauen
Das 3D-Design ist für maximal fünf Zellen ausgelegt, aber nichts hindert uns daran, weniger zu verwenden. Im Durchschnitt hat jede dieser Zellen eine Kapazität von 650 mAh. Bei optimaler Konfiguration könnte die Powerbank über 3.000 mAh erreichen – nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass sie recycelte Zellen nutzt.
Der Ladekreis ist ein einfaches Modul 134N3P mit doppeltem USB-Anschluss, online für 10 Euro (im Zehnerpack) erhältlich. Diese Schaltung schützt die Zellen während des gesamten Prozesses und hebt die 3,7 V korrekt auf 5 V an, um später Geräte aufzuladen. Die wichtigste Anforderung ist, dass die Zellen unabhängig voneinander geladen werden müssen, bevor sie parallel geschaltet werden, damit sie eine ähnliche Spannung erreichen und sich ohne Risiko angleichen. Ideal ist, dass der Unterschied zwischen ihnen nicht größer als 0,1 V ist.
Gibt es Risiken beim Arbeiten mit Lithium-Zellen? Immer. Aber der Schlüssel ist Respekt, nicht Angst. Und wenn uns die parallelen Zellen unwohl machen, funktioniert die Schaltung auch mit einer einzelnen Zelle.
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