In Zeiten von Multi-Core-Prozessoren und integrierter Grafik reicht es nicht mehr aus, viel Arbeitsspeicher zu haben. Auch der Dual-Channel-Betrieb und eine möglichst hohe Taktfrequenz der Module sind wichtig. Manche Nutzer greifen zum Übertakten und verbringen dann lange Stunden mit Benchmarks und Stresstests. Das Internet bietet viele spezielle Werkzeuge, und eines der einfachsten ist QuickMemoryTestOK.
Stell dir vor, der Kauf oder das Upgrade einer Grafikkarte liegt außerhalb deines Budgets und du musst das Maximum aus deiner APU herausholen. Der „Video-Bereich“ dieser Chips nutzt den allgemeinen Systemspeicher als Videospeicher (entweder automatisch oder mit einem festen Wert im BIOS). Daher ist der erste Schritt klar: Der Speicher muss so schnell wie möglich sein. Zahlreiche Benchmarks auf YouTube haben bestätigt, dass eine Single-Channel-Konfiguration mit dem Video einer APU eine sehr schlechte Idee ist – man lässt viel Leistung liegen – und das gilt auch für zu niedrige Frequenzen.
Der Vorteil von schnellem RAM beschränkt sich nicht auf APUs und auch nicht auf AMD-Prozessoren (einige Intel-Prozessoren wissen die Differenz zu nutzen). Wenn du aber neue Module kaufst oder deine vorhandenen übertaktest, ist eines sicher: Du kommst um Stresstests nicht herum. Der klassische MemTest86+, AIDA64 und HCI MemTest sind sehr beliebte Tools, um die Stabilität des Speichers zu prüfen. Ich möchte jedoch QuickMemoryTestOK hinzufügen.
So testest du den Arbeitsspeicher mit QuickMemoryTestOK
QuickMemoryTestOK ist in 32- und 64-Bit-Versionen erhältlich, entweder mit herkömmlichem Installer oder portabel (diese Option empfehle ich). Beim ersten Start fällt auf, dass die Oberfläche in zwei Tabs unterteilt ist: „Speichertest“ und „Speicherinformationen“, wo einige erweiterte Daten über die installierten Module erscheinen. Der Speichertest selbst ist sehr einfach: Wähle die Anzahl der Durchläufe und klicke auf „Test starten“. Das Programm nutzt fast den gesamten freien Speicher (Betonung auf „fast“, da wir uns in Windows befinden) und gibt ihn nach Abschluss wieder frei.
Aus früheren Erfahrungen kann ich sagen, dass die maximale Anzahl an Durchläufen in QuickMemoryTestOK nicht ausreicht. Wenn ich etwas aus ganzen Wochenenden des Optimierens von RAM gelernt habe, dann, dass jede Änderung an der Konfiguration über einen längeren Zeitraum stabil sein muss. Einige Fehler, die auf mangelnde Stabilität zurückzuführen sind, treten erst in fortgeschrittenen Phasen auf (zum Beispiel eine Stunde nach Beginn). Daher empfehle ich, die Option für unendliche Durchläufe zu wählen und QuickMemoryTestOK einige Stunden arbeiten zu lassen.
Abschließend möchte ich erwähnen, dass QuickMemoryTestOK keine alleinige Lösung ist, sondern eine Ergänzung zum langen Bewertungsprozess, den wir durchlaufen. Mit anderen Worten: Ideal wäre es, QuickMemoryTestOK mit Sitzungen in AIDA64 und HCI MemTest zu kombinieren, um maximale Stabilität zu erreichen.
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