Backup, backup, backup – so mühsam es auch sein mag, es ist die einzige effektive Methode, um unsere Daten zu schützen. Cloud-Dienste sind eine gute Alternative, um bestimmte Dateien zu sichern, aber wenn es um lokale Festplatten und SSDs geht, brauchen wir etwas anderes. Hier kommt Rescuezilla ins Spiel, ein kostenloses und Open-Source-Tool, das Images unserer Laufwerke einfach erstellen und Backups anderer Quellen wie Clonezilla und Foxclone lesen kann.
Die Aufgabe scheint zunächst überwältigend, aber Ihr zugrunde liegendes Bedürfnis bleibt: Sie müssen sichern, was Sie sich nicht leisten können zu verlieren. In vielen Fällen erstreckt sich das auf „alles“, was auf einer Festplatte liegt, einschließlich des Betriebssystems mit seiner Konfiguration, und genau da kommen Wiederherstellungsimages zur Rettung.
Das Problem ist, dass viele Werkzeuge diese Funktion auf ihre Premium-Versionen beschränken oder andere Einschränkungen haben, die sie unbrauchbar machen. Glücklicherweise gibt es kostenlose und Open-Source-Alternativen, die relativ einfach zu handhaben sind, und unter ihnen sticht Rescuezilla hervor, das zwei Tricks im Ärmel hat: Es ist mit dem klassischen Clonezilla kompatibel und bietet dem Benutzer eine viel freundlichere grafische Oberfläche.
So sichern und stellen Sie Datenträger mit Rescuezilla wieder her
Rescuezilla funktioniert wie eine Live-Distribution, Sie müssen also das neueste ISO-Image herunterladen (Version 2.4 mit 1,06 GB zum Zeitpunkt dieses Schreibens) und den Inhalt mit Rufus, Balena Etcher oder ähnlichen Programmen auf einen USB-Stick übertragen. Nach dem Start aktiviert Rescuezilla fünf grundlegende Funktionen: Backup/Sicherung, Wiederherstellen, Klonen, Image überprüfen und einen Image-Explorer in der Betaversion.
Datenträger sichern bedeutet, das Quelllaufwerk und das Ziellaufwerk auszuwählen (das kann eine externe Festplatte, SSD, USB-Stick oder ein Netzlaufwerk sein) und das Programm seine Arbeit erledigen zu lassen. Der Entwickler weist jedoch darauf hin, dass Rescuezilla nicht in der Lage ist, die Größe eines Images zu reduzieren (das berühmte Auto-Shrink), um es später auf einem kleineren Laufwerk wiederherzustellen. Wenn wir beispielsweise 80 GB, die auf einer 240-GB-SSD gespeichert sind, sichern und auf einer 120-GB-SSD wiederherstellen möchten, gibt das Programm eine Fehlermeldung aus. Diese Funktion wird in zukünftigen Versionen von Rescuezilla enthalten sein, also müssen wir warten.
Erwähnenswert ist auch, dass Rescuezilla einige sekundäre Werkzeuge enthält. In seiner Live-Umgebung finden Sie eine vorinstallierte Firefox-Kopie, den klassischen GParted zur Partitionsverwaltung und das TestDisk/PhotoRec-Paket, das uns hilft, allgemeine Daten und Fotos wiederherzustellen. Möchten Sie es ausprobieren und Datenträger mit Rescuezilla sichern? Link unten!
Offizielle Website und Download: Hier klicken