In einem am 26. Oktober 2026 erschienenen Vergleich berichtete Patrick Campanale, dass Hermes auf dem ASUS Zenbook A16 mit 48 GB RAM drei Modelle zur Installation per Klick anbot. Auf dem HP OmniBook Ultra 16 mit 32 GB RTX Spark N1X listete Hermes kein kompatibles Modell. Campanale schätzte den RTX Spark zugleich als schneller ein, wenn ein Modell in den Speicher passte.

Die beiden getesteten Konfigurationen

Campanale verglich ein HP OmniBook Ultra 16 mit RTX Spark N1X und 32 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher mit einem ASUS Zenbook A16 (2026) mit Qualcomm Snapdragon X2 Elite Extreme und 48 GB RAM. Die Ergebnisse beziehen sich auf diese Geräte und den verwendeten Ablauf.

Getestetes SystemArbeitsspeicherModellauswahl in HermesAusführung des getesteten Modells
HP OmniBook Ultra 16 mit RTX Spark N1X32 GB gemeinsam genutzter SpeicherKein kompatibles Modell gelistetIn Hermes kein kompatibles Modell; ein separater Versuch lief über LM Studio
ASUS Zenbook A16 (2026) mit Snapdragon X2 Elite Extreme48 GB RAMQwen 3.8 27B, Nemotron 3.5 Bolt und Qwen 3.6 35-A3B, jeweils per Klick installierbarCPU-Ausführung nach Adreno-Treiberfehlern

Auf dem OmniBook stellte Campanale die Einstellung für dedizierten Grafikspeicher auf den Höchstwert von 16 GB. Auch damit zeigte Hermes kein kompatibles Modell an. Dieser Wert bezeichnet die Einstellung für den Grafikspeicher, nicht den gesamten 32-GB-Arbeitsspeicher des Systems.

Der RTX Spark lief auch über LM Studio

Campanale startete Qwen 3.6 35B-A3B auf dem OmniBook separat über LM Studio. Das Modell lief mit der Bezeichnung IQ4*XS, einer stark komprimierten 4-Bit-Variante. Dafür waren laut Campanale umfangreiche Anpassungen nötig; wiederholte Abstürze bei Änderungen der Kontextgröße machten den Lauf unzuverlässig.

Damit unterscheiden sich die beiden Ergebnisse nach Softwareweg: Hermes listete für die getestete RTX-Spark-Konfiguration kein kompatibles Modell, während LM Studio einen angepassten Lauf ermöglichte. Die Zenbook-Konfiguration bot drei Hermes-Modelle zur Installation per Klick an.

Tempo und Programmieraufgabe

Campanale schätzte den RTX Spark als schneller ein, sobald ein Modell in den Speicher passte. Beim Zenbook liefen einfache Prompts über die CPU und dauerten einige Minuten. Campanale führte die CPU-Ausführung auf Fehler mit den Adreno-Treibern zurück. Für diese Tempobeobachtung nannte er keine Messwerte in Tokens pro Sekunde.

Bei einer Programmieraufgabe sollte das Modell ein Python-Skript schreiben, pytest ausführen und den Code schrittweise korrigieren. Das Modell auf dem OmniBook stürzte bei dieser Aufgabe in Hermes ab. Das Zenbook begann mit der Aufgabe, war nach etwa einer Stunde aber noch nicht fertig. Campanale beendete den Versuch, um mit den weiteren Tests fortzufahren.

Welche Konfiguration passt zum eigenen Ablauf?

Wer eines der drei in Hermes gelisteten Modelle direkt starten möchte, findet im berichteten Ablauf den einfacheren Einstieg auf dem getesteten Zenbook. Wer den RTX Spark wegen des von Campanale beschriebenen höheren Tempos in Betracht zieht, wenn ein Modell hineinpasst, sollte für die getestete 32-GB-Konfiguration auch den zusätzlichen Einrichtungsaufwand über LM Studio und die gemeldeten Abstürze bei der Kontextgröße einplanen.

Windows-Software jenseits lokaler KI

Tom’s Hardware berichtete in einer separaten Analyse des Snapdragon X2 Elite Extreme unter Windows on Arm von nicht unterstütztem AutoCAD sowie von einigen Spielen, die bei Emulation abstürzten oder fehlerhaft dargestellt wurden. Wer neben lokaler KI auf bestimmte Windows-Programme oder Spiele angewiesen ist, sollte deren Kompatibilität für das eigene Gerät prüfen.