Es gibt verschiedene Methoden, um beim Surfen die Privatsphäre und Anonymität zu verbessern. Eine der wichtigsten Empfehlungen von Hardcore-Nutzern ist jedoch, Windows zu verlassen und auf eine Linux-Distribution umzusteigen. Das gilt insbesondere, wenn du in die Deep Web eintauchen und ihre Inhalte erkunden möchtest. Wenn du mit Tor in die Deep Web gehen willst, brauchst du drei Werkzeuge: das Tor-Netzwerk selbst, die Distribution Tails und einen USB-Stick, um alles darauf zu speichern.

So gelangst du mit Tor von einem USB-Stick in die Deep Web
In die Deep Web mit Tor einsteigen

Im Gegensatz zu dem, was die Behörden immer wieder behaupten, sind Privatsphäre und Anonymität Rechte, die jeder Nutzer im Netz haben sollte. Natürlich gibt es immer eine Schattenseite zu bedenken, aber ich möchte hier niemanden verurteilen – und ich werde jetzt nicht damit anfangen.

Der Trugschluss „Ich habe nichts zu verbergen“ ist größer als ein Haus, und es ist erstaunlich, wie Politiker immer wieder auf dieses sterile Argument zurückkommen. Zum Glück ist die Technologie auf unserer Seite, und man muss nicht viel tun, um alle ihre Vorteile in der Tasche zu haben.

Der erste Schritt ist, einen USB-Stick zu besorgen, der groß und schnell genug ist (mindestens 8 GB werden empfohlen). Danach musst du eine Kopie der Tails-Distribution herunterladen, die sich auf Techniken konzentriert, die Überwachung und Zensur abwehren sollen. Schließlich brauchst du ein Werkzeug, mit dem du das Tails-ISO auf den USB-Stick schreiben kannst.

Schritt für Schritt: Mit Tor und USB-Stick in die Deep Web

So gelangst du mit Tor von einem USB-Stick in die Deep Web
Tails bietet drei Download-Optionen

Das Tails-Portal bietet drei Download-Optionen, aber für uns sind die ersten beiden interessant: ein Image mit der Endung .img, das du mit balenaEtcher auf den Stick schreiben kannst, oder das traditionelle ISO-Image, das mit Rufus und optischen Datenträgern kompatibel ist. Du kannst die Images direkt vom Tails-Server herunterladen, aber wenn du helfen möchtest, entscheide dich gerne für den BitTorrent-Download.

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Wenn du die .img-Datei herunterlädst, empfehlen wir balenaEtcher. Wenn du das ISO bevorzugst, funktioniert Rufus sehr gut.

Sowohl balenaEtcher als auch Rufus sind sehr einfach zu bedienen. Beide sollten den USB-Stick erkennen, der Tails aufnehmen soll, und den gesamten Inhalt automatisch verarbeiten. Im Allgemeinen ist balenaEtcher für Anfänger einfacher und komfortabler, aber viele Nutzer bevorzugen Rufus wegen seiner kompakten Größe (1,2 MB gegenüber 125 MB bei balenaEtcher) und seiner erweiterten Optionen.

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Rufus kann viele .img-Dateien verarbeiten, aber ich empfehle die Verwendung mit ISO-Images.

Unabhängig davon, welchen Weg du gewählt hast, solltest du jetzt einen USB-Stick mit Tails haben, der zum Booten bereit ist. Der Rest des Prozesses ist wie bei jeder Live-Distribution: Wähle die Sprache (die spanische Übersetzung von Tails ist unvollständig), bestätige die automatische Verbindung zum Tor-Netzwerk und öffne den Tor Browser. Wenn du Tails zu einer dauerhaften Installation auf dem Computer machen möchtest, kannst du das ebenfalls tun.

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Die spanische Übersetzung ist nicht vollständig, reicht aber aus.
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Die automatische Verbindung sollte ausreichen, es sei denn, dein lokales Netzwerk wird überwacht.

Ich habe den neuesten Build von Tails getestet, sowohl virtualisiert als auch „auf nacktem Metall“. Je nach Computer kann es ein paar zusätzliche Sekunden dauern, bis die Ethernet-Verbindungen erkannt und aktiviert werden, aber mehr auch nicht.

Wenn du vorhast, in einem öffentlichen WLAN in die Deep Web zu gehen, hat der Zugangspunkt möglicherweise ein Captive Portal eingerichtet. Wenn das Probleme verursacht, musst du dich über den „unsicheren Browser“ anmelden (der auf dem Willkommensbildschirm aktiviert werden muss), tun, was das Captive Portal verlangt (Anzeigen ansehen, Videos usw.), und sobald die Verbindung bestätigt ist, den Tor Browser öffnen. Falls es Verbindungsprobleme mit Tor gibt, wird dir Tails mehr als einmal Bescheid geben.

Fazit: Tails und Tor allein reichen nicht

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Du bist bereit, aber das ist nur der Anfang.

Warum sagen wir das? Ganz einfach, weil es keine Zauberwerkzeuge sind – um sie richtig zu nutzen, müssen wir unser Verhalten beim Surfen ändern. Tor hilft dir, anonym und sicher durch das Web zu navigieren, solange die Dienste, die du nutzt, keine Party mit deinen Daten veranstalten. Viel Glück!

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Rufus
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Tails
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Tails
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Downloads: Tails, balenaEtcher, Rufus