Am 14. September 2026 wurde ein KI-Sprachmodus in der Android-Beta von Microsoft SwiftKey gemeldet. In einem veröffentlichten Test auf einem Samsung Galaxy Z Fold 8 verarbeitete er nach dem Download eines etwa 163 MB großen Modells Sprache auch bei ausgeschaltetem WLAN und mobilen Daten. Genannt wurde SwiftKey-Beta-Version 9.13.16.4.
So arbeitet SwiftKeys KI-Sprachdiktat
Während du sprichst, zeigt SwiftKey eine Wellenform. Den fertigen Text setzt die Tastatur erst nach der Verarbeitung ein; die Ausgabe wird dabei bereinigt und formatiert. Eine Live-Transkription, die sich Wort für Wort mitlesen lässt, gehört nicht zum berichteten Ablauf.
Der Offlinebetrieb ist für den Test auf dem Galaxy Z Fold 8 beschrieben: Das Modell war zuvor heruntergeladen worden, WLAN und mobile Daten waren ausgeschaltet. Damit ist die beobachtete Funktion an diesen Beta-Test gebunden.
SwiftKey und Google Gboard Rambler im Vergleich
Die beiden Sprachmodi unterscheiden sich im beschriebenen Funktionsumfang bei Gerätebereich, Verbindung und Sprachbearbeitung.
| Merkmal | Microsoft SwiftKey AI voice beta | Google Gboard Rambler |
| Gerätebereich | Android-Beta; getestet auf einem Samsung Galaxy Z Fold 8 | Pixel 11-Serie |
| Offlinebetrieb | Im Test nach dem Modell-Download ohne WLAN und mobile Daten | Im damaligen Test war eine Internetverbindung erforderlich |
| Sprachbearbeitung | Keine Befehle für Tonänderungen, zusätzliche Formatierung oder automatische Emojis im berichteten Funktionsumfang | Befehle zum Ändern des Tons, für zusätzliche Formatierung und zum automatischen Einfügen von Emojis |
Zugang und Datenschutz
Der KI-Modus wurde über das Mikrofonsymbol in SwiftKey und die Option für KI-Sprache gestartet. Für die Android-Spracheingabe lässt sich außerdem das Mikrofonsymbol antippen oder die Komma-Taste gedrückt halten. In den SwiftKey-Einstellungen unter „Rich input“ kann die multimodale Spracheingabe ausgeschaltet werden; anschließend verwendet Android die Google-Spracheingabe. Dafür muss die Google-App installiert und aktualisiert sein.
Microsoft erklärt für SwiftKeys Spracheingabe, dass anonymisierte Sprachclips zur Verbesserung der Erkennung an Microsoft übermittelt werden können. Nutzer können diese Weitergabe in den Einstellungen abwählen.