Taiwan plant laut einem Bloomberg-Bericht vom 16. Oktober 2026, KI-Server und fortgeschrittene Halbleiter in die Liste kontrollierter Güter für Ausfuhren nach China aufzunehmen. Bloomberg führte den Plan auf Wirtschaftsminister Kung Ming-hsin zurück.

Welche Ausfuhren betroffen wären

Der Vorschlag nennt KI-Server und fortgeschrittene Halbleiter. Die Erfassung solcher Güter würde für Ausfuhren nach China relevant. Nach dem von Bloomberg beschriebenen Plan soll der Versand erfasster KI-Hardware dorthin strafbar werden, sobald die Maßnahmen nach Taiwans Foreign Trade Act, dem taiwanischen Außenhandelsgesetz, in Kraft treten.

Was Taiwan zuvor über den Umfang erwog

Ein Bloomberg-Bericht vom 10. Juni 2026, veröffentlicht von der Taipei Times, beschrieb frühere Überlegungen, Kontrollen auf Verkäufe an sämtliche Kunden in China auszuweiten – nicht nur an Kunden auf einer Export-Blacklist. Die Einzelheiten waren zu diesem Zeitpunkt noch offen.

Der Bericht schilderte außerdem, dass unerlaubte KI-Chip-Ausfuhren damals nicht selbst als Straftat behandelt worden seien. Mutmaßliche Schmuggler seien im Zusammenhang mit Vorwürfen der Urkundenfälschung festgenommen worden.