Der TCL 27C2A Pro verbindet ein 4K-Bild mit bis zu 160 Hz und einen Full-HD-Modus mit bis zu 320 Hz. Christian Eberle lobte in seinem Test die Helligkeit, die Farben und die Bewegungsdarstellung; als Schwachpunkt fiel ihm die wackelige Befestigung des Panels am Stand auf. Für schnelle Spiele bietet der Monitor viel Spielraum, doch die tatsächliche Bildrate hängt auch vom verwendeten PC und Spiel ab.
Leuchtstark und flexibel, aber mit wackeliger Panelbefestigung
TCL gibt für den 27-Zoll-Monitor ein Quantum-Dot-IPS-Panel mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und 2.304 lokalen Dimmzonen an. Die Technik kann die Helligkeit in verschiedenen Bildbereichen steuern. Laut TCLs Produktseite erreicht das Gerät bis zu 3.840 × 2.160 Pixel bei 160 Hz oder 1.920 × 1.080 Pixel bei 320 Hz. Die beiden Modi verbinden also eine höhere Auflösung mit einer geringeren maximalen Bildwiederholrate beziehungsweise Full HD mit einer höheren Rate.
Eberle berichtete, sein PC mit einer RTX 4090 habe in seinem 4K-Spieltest 160 fps gehalten. Das ist ein Ergebnis dieses Tests und kein allgemeiner Leistungswert für jedes Spiel oder System. Für die Bewegungsdarstellung bevorzugte Eberle die Einstellung „Fast“ für Overdrive zusammen mit Adaptive-Sync. Bei MPRT, einer Technik zur Verringerung von Bewegungsunschärfe, stellte er leichte Phasenartefakte fest.
Helligkeit: Die Messwerte hängen vom Testfenster ab
TCL nennt eine Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits bei HDR und einem Testfenster von 3 Prozent. Eberle maß knapp 1.700 Nits bei HDR, einem 25-Prozent-Fenster und lokaler Dimmung auf „High“. Für den SDR-Vollbildbetrieb nennt die Spezifikation 600 Nits; Eberle maß mit einem vollflächig weißen Bild und ausgeschalteter lokaler Dimmung knapp 650 Nits.
| Angabe oder Messung | Helligkeit | Testbedingung |
| TCL-Angabe zur Spitzenhelligkeit | 2.000 Nits | HDR, Testfenster 3 % |
| Messung von Christian Eberle | Knapp 1.700 Nits | HDR, Testfenster 25 %, lokale Dimmung auf „High“ |
| TCL-Angabe für die Vollbildhelligkeit | 600 Nits | Vollbild |
| Messung von Christian Eberle | Knapp 650 Nits | SDR, vollflächig weißes Bild, lokale Dimmung aus |
Die beiden HDR-Werte beziehen sich auf unterschiedliche Fenstergrößen und sind deshalb keine Messungen unter identischen Bedingungen. Eberle bewertete außerdem die Farbmodi sRGB, Rec.709, DCI-P3 und Adobe RGB als genauer als die Option „Original“.
Dual-Modus, Anschlüsse und Farbwahl
Für die Verbindung nennt der Test DisplayPort 1.4, zwei HDMI-2.1-Eingänge und USB-C mit 90 W Stromversorgung. Technopat beschreibt für 2.560 × 1.440 Pixel ohne DSC bis zu 160 Hz über DisplayPort und 120 Hz über HDMI. Mit aktiviertem DSC seien 3.840 × 2.160 Pixel bei 160 Hz über beide Anschlüsse möglich. Diese Anschlussraten stammen aus der Darstellung des Kanals.
Ein Wechsel zwischen den beiden Modi kann auch die PC-Einstellungen betreffen: Stephen Harris berichtete aus seinem Setup, Windows habe den Wechsel erkannt und er habe HDR erneut einrichten müssen. Eberles Empfehlung für die Farbauswahl lautet, für genauere Farben einen der Modi sRGB, Rec.709, DCI-P3 oder Adobe RGB statt „Original“ zu wählen.
Stand und Ausstattung im Alltag
Eberle empfand Standfuß und Säule als solide, die Verbindung zwischen Panel und Stand jedoch als wackelig. Wer das Display fester montieren möchte, kann die 100-mm-VESA-Aufnahme nutzen. Der Stand lässt sich in der Höhe verstellen, neigen, drehen und ins Hochformat bringen.
Die Kombination aus HDMI, DisplayPort und USB-C deckt verschiedene PC- und Konsolenanschlüsse ab. Für den Kauf ist außerdem wichtig, welcher Anschluss den gewünschten Modus mit dem jeweiligen System ermöglicht: Bei 1440p nennt Technopat ohne DSC unterschiedliche Maximalraten für DisplayPort und HDMI.
Was ein PS5-Bericht über HDMI aussagt
Ein Nutzer berichtete, bei zwei Geräten zufällige HDMI-Aussetzer erlebt zu haben. In seinem Bericht stellte er bei der PS5 die Videoübertragungsrate auf -1; DisplayPort am PC habe stabil funktioniert. Das ist die Erfahrung dieses Nutzers mit seinen Geräten und seinem Setup. Zum Nutzerbericht auf Reddit
Wer perfekte Schwarzwerte priorisiert, kann auch einen OLED-Monitor in Betracht ziehen. Eberle beschrieb den Schwarzwert der Mini-LED-Dimmung als nahe an OLED, aber nicht gleichwertig. Der TCL setzt seinen Schwerpunkt auf die Kombination aus hoher Helligkeit, lokalen Dimmzonen und den beiden Auflösungs- und Bildwiederholmodi.