Im Allgemeinen hilft uns die Systemleiste dabei, verschiedene Parameter von Hintergrundanwendungen und dem Betriebssystem zu steuern und grundlegende Details wie Datum und Uhrzeit anzuzeigen. Bei der Anpassung ihrer Funktionen stößt man jedoch oft an Grenzen. Die Open-Source-Anwendung TrayDir ermöglicht es uns, Programme und Ordner aus der Systemleiste zu öffnen, die Position jedes Elements zu ändern und erweiterte Optionen wie die Ausführung mit erhöhten Rechten festzulegen.
Ein häufiges Problem in Microsofts Software-Strategie ist die fehlende Fähigkeit, einen angemessenen Mittelweg zu finden: Entweder bleiben Elemente jahrelang unverändert, oder es wird alles von Grund auf neu gestartet, was mehrere Kompatibilitätsebenen bricht. Die Taskleiste in Windows 11 ist ein deutliches Beispiel dafür. Der Verlust von Funktionen ist zweifellos eine Regression im Vergleich zu Windows 10, während andere Aspekte praktisch ignoriert werden, wie die Systemleiste.
Was schlagen wir heute vor? Ein wenig Personalisierung mit der Möglichkeit, Programme und Ordner aus der Systemleiste zu öffnen. Das mag zunächst nicht besonders nützlich erscheinen, aber jeder Nutzer ist ein Universum, und wenn dich die Idee interessiert, musst du nur eine Open-Source-Anwendung namens TrayDir herunterladen, die kürzlich Version 3.2.0 erreicht hat.
So öffnest du mit TrayDir Programme und Ordner aus der Systemleiste
Im Wesentlichen klickst du mit der rechten Maustaste auf das Symbol von TrayDir, um eine Art „Mini-Startmenü“ mit benutzerdefinierten Einträgen zu öffnen. Dort kannst du Verknüpfungen für alle Arten von Programmen und Ordnern einrichten, virtuelle Ordner für eine präzisere Organisation hinzufügen und Trennzeichen platzieren.
TrayDir ermöglicht es uns, mehrere Instanzen in der Systemleiste zu erstellen und so verschiedene Anpassungsebenen zu bilden. Zum Beispiel kannst du in einer Instanz Arbeitsprogramme oder häufig bearbeitete Dokumente zuweisen und in einer anderen alle installierten Spiele hinzufügen. Jede Instanz hat ihre eigenen erweiterten Parameter, wie den Icon-Wechsel (ideal, um Instanzen voneinander zu unterscheiden) und die Ausführung mit erhöhten Rechten.
Der Plugin-Bereich ist lediglich eine Methode, um Programme mit sekundären Modifikatoren auszuführen. Die offizielle Dokumentation verwendet als Beispiel den privaten Modus des alten Internet Explorer, aber die Optionen sind viel zahlreicher.
TrayDir ist mit Windows 10 kompatibel, kann aber mit Hilfe von Explorer Patcher, das mehrere Aspekte der Taskleiste wiederherstellt (das Programm wurde nicht unter unverändertem Windows 11 getestet). Persönlich würde ich mir bei TrayDir nur eine portable Ausgabe wünschen, aber das ist nicht wirklich kritisch. Probier es aus!
Offizielle Website und Download: Klicke hier