Donald Trump traf am 28. Oktober 2026 im Oval Office NASA-Administrator Jared Isaacman und die vier für Artemis III vorgesehenen Crewmitglieder. Das Weiße Haus datiert das Treffen auf diesen Tag und nennt die Teilnehmer in seiner offiziellen Galerie. NASA plant Artemis III für 2027 als 14-tägige Demonstration in niedriger Erdumlaufbahn, bei der Orion nacheinander mit zwei Testfahrzeugen koppeln soll (NASA-Missionsprofil).

Offizielles Video des Weißen Hauses: Aufnahmen des Treffens im Oval Office und englische Statements von Jared Isaacman und Crewmitgliedern

Wer am Treffen teilnahm

Neben Trump und Isaacman nennt das Weiße Haus die Artemis-III-Crewmitglieder Randy Bresnik, Andre Douglas, Frank Rubio und Luca Parmitano. NASA führt Bresnik als Kommandanten, Douglas und Rubio als Missionsspezialisten sowie Parmitano als Piloten auf. Parmitano ist Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Artemis III soll im Erdorbit zwei Testfahrzeuge erproben

Die geplante Mission bringt vier Astronauten mit der Orion-Kapsel in eine niedrige Erdumlaufbahn. Artemis III ist als Demonstration angelegt, die Abläufe für spätere bemannte Mondlandungen vorbereiten soll. Eine frühere NeoTeo-Einordnung zu Artemis III als orbitalem Probelauf gibt den Missionsrahmen; NASA beschreibt die geplante Reihenfolge der Andocktests genauer.

Blue Moon Mark 2 kommt zuerst, Starship V3 danach

NASA plant zwei aufeinanderfolgende Testphasen. Zuerst soll Orion an Blue Origins Blue Moon Mark 2 andocken. Anschließend ist ein Andocktest mit SpaceX’ Starship V3 vorgesehen.

TestphaseTestfahrzeugRolle der BesatzungGeplanter Umfang und Dauer
ZuerstBlue Origin Blue Moon Mark 2Die Crew soll das angedockte Testfahrzeug betreten und etwa zwei Tage darin arbeiten.Geprüft werden unter anderem Kabine, Steuerung, Atmosphäre, Druck und Lebenserhaltung.
DanachSpaceX Starship V3Die Crew soll im Starship-Testfahrzeug nicht einsteigen.Orion soll für bis zu zwei Stunden andocken. Geprüft werden Andockvorgang, Kommunikation, Steuerung, Software und Fahrzeugdynamik.

NASA sieht die Tests als Risikominderung und Vorbereitung auf spätere bemannte Mondlandungen. Die Mission bleibt im Erdorbit; NASA nennt 2028 als Zieljahr für eine spätere Mondlandung.