Videobearbeitungsprogramme sind sehr leistungsfähig, solange man ihnen sozusagen „Flugstunden“ widmet. Die Lernkurve bei beliebten Editoren ist sehr steil, aber die meisten Benutzer bevorzugen etwas Einfaches und Intuitives wie den klassischen Movie Maker. Der Videoeditor Vidiot versucht, den Mittelweg zu finden, mit wesentlichen Funktionen wie Zuschneiden, Fade-in/out, Rotation, Vergrößerung und mehr.
Das Bearbeiten von Videos ist eine Aktivität, die viele Benutzer da draußen interessiert, aber das Interesse sinkt wie ein Stein, wenn sie die Komplexität der wichtigsten Editoren aus erster Hand erfahren. Tatsächlich geben sogar YouTuber und andere Multimedia-Profis zu, dass die Videobearbeitung zu langen und anstrengenden Sitzungen vor dem Computer führen kann. Dennoch sollte man nicht aufgeben. Manchmal braucht man etwas Einfaches wie einen Schnitt oder die Drehung des Videos, und genau dann greift Vidiot ein, ein kostenloser Open-Source-Videoeditor.
So bearbeitest du Videos mit Vidiot
Der erste Schritt ist, elf Minuten in das offizielle Vidiot-Tutorial zu investieren, das wir hier teilen. Dieses Programm ermöglicht es uns, Videos, Bilder und Audiodateien zu verarbeiten, mit einer in drei Fenster unterteilten Oberfläche: Details, Preview und Timeline. Der Detailbereich hilft uns, spezifische Anpassungen wie Rotation (ideal zum Korrigieren vertikaler Videos), Zuschneiden, Skalierung, Synchronisation und Audio-Balance vorzunehmen.
Eine der einfachsten Aktionen in Vidiot ist das Zuschneiden: Mit dem Vorschaufenster positionieren wir uns auf den exakten Frame und drücken die Taste S, um einen Schnitt zu machen. Dann gehen wir zum Endframe und drücken erneut S. Der Clip wird im Timeline isoliert, wir wählen ihn mit einem Klick aus und wählen im Menü Export die Option Selected Clip(s) zur Ausfuhr.
Wenn wir hingegen nur einen bestimmten Frame möchten, reicht es aus, darauf zu stoppen, zu Export zu gehen und Current frame auszuwählen. Das Ergebnis ist ein Bild im PNG-Format, das automatisch am Speicherort des Videos gespeichert wird. Gleiches gilt für Clipexporte, bei denen dem Namen der Vermerk „edited“ hinzugefügt wird, um Überschreiben zu vermeiden.
Wenn wir mit der rechten Maustaste auf den Clip klicken, öffnen wir das Kontextmenü, das Verknüpfungen zu den Fade-in/out-Effekten enthält. Vidiot bietet ein Dutzend Varianten, wobei die Standardoption „Video crossfade“ ist, aber wir können auch Uhren und Türen nachahmen und ihre Dauer ändern. Ein zu schneller Effekt trägt nicht viel zum Video bei, aber es sieht viel besser aus, wenn wir ihn um zwei oder drei Sekunden verlängern.
Vidiot ist für Windows in der Standard- und Portable-Version verfügbar, beide 64-Bit. Linux-Benutzer haben dagegen weiterhin Zugriff auf eine 32-Bit-Build als .deb-Datei. Lade dir eine Kopie herunter!
Offizielle Website und Download: Hier klicken