Der sibirische Permafrost gibt angesichts der steigenden Temperaturen weiter nach, doch diese besorgniserregenden Anzeichen bringen auch besondere Chancen mit sich. Eine davon ist die Entdeckung eines Bären auf den Ljachow-Inseln im Nordosten Russlands. Sein allgemeiner Zustand ist außergewöhnlich, und es ist der einzige Fund seiner Art mit intakten inneren Organen und sogar seiner Nase.
Im Allgemeinen können wir uns nur auf fundierte Meinungen oder unsere Vorstellungskraft verlassen, wenn es um das geht, was im Permafrost verborgen bleibt, aber das Eis hat begonnen, seine Geheimnisse preiszugeben, und die Experten fühlen sich schlauer als je zuvor... oder vielleicht auch nicht? Wir erinnern uns gut an den Fall des in der Nähe von Jakutsk gefundenen Welpen, eine Art Hybride aus Hund und Wolf, der alle Welt verblüffte. Die Überraschungen stehen vor der Tür, und die neueste ist wirklich groß.
Ein außergewöhnlicher Fund
Von der Größe eines Bären, um genau zu sein. Rentierhirten auf den Ljachow-Inseln entdeckten die Überreste eines erwachsenen Bären, vollständig erhalten. Die Forscherin Lena Grigorieva betont, dass wir es mit einem in seiner Art einzigartigen Fund zu tun haben: Bisher wurden nur isolierte Schädel und Knochen alter Bären gefunden, aber dieses Exemplar weist außergewöhnliche Bedingungen auf, mit weichem Gewebe, inneren Organen und sogar seiner intakten Nase.
Die vorläufigen Informationen deuten darauf hin, dass es sich um einen Höhlenbären, Ursus spelaeus, handelt, dessen Alter zwischen 22.000 und 39.500 Jahren liegt. Die Radiokohlenstoffdatierung wird ein entscheidender Schritt sein, um sein genaues Alter zu bestimmen, und dies geschah parallel zur Entdeckung der Überreste eines Bärenjungen in der Region Jakutien (Republik Sacha).
Zusammenfassend haben die Forscher der Nordöstlichen Föderalen Universität alle Hände voll mit diesem Bären und anderen hochkarätigen Entdeckungen, darunter Wölfe, Fohlen, Mammuts und Wollnashörner.
Quelle: Siberian Times
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