Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Kreativität in der Fotografie beschränkt sich nicht darauf, gute Bilder zu machen. Im Laufe der Zeit haben wir exzellente Hacks von Ausrüstung und Zubehör gesehen, während der Markt selbst eine breite Palette von Adaptern für Objektive bietet. Was hältst du davon, eines zu drucken? «Billt» auf YouTube beschloss, es auf eine ganz besondere Art herauszufinden: Er transplantierte die Optik einer Wegwerfkamera und einer Holga 135BC…
Man sagt, alles kann eine Kamera sein, wenn man mutig genug ist, aber einige Enthusiasten da draußen gaben sich nicht mit der klassischen „Black Box“ zufrieden. Ich erinnere mich noch an das Projekt OpenReflex, und es wäre ein grober Fehler, die Landers AL6 Mark II zu vergessen, aber beide Projekte nutzen optische Lösungen, die zu anderen Kameras gehören.
Also, warum nicht ein Objektiv bauen? Die Idee ist nicht neu, und mit der Magie des 3D-Drucks in Reichweite sind die Experimentiermöglichkeiten enorm. So kommen wir zu Tom, verantwortlich für einen „neuen“ YouTube-Kanal, Billt. Was tat er? Grundsätzlich ließ er sich vom Projekt Pocket Dispo inspirieren und baute ein Objektiv mit der Linse einer Wegwerfkamera:
Die Essenz von Wegwerfkameras in einem DIY-Objektiv
Tom beginnt mit einer kurzen Einführung in die „Distanzregister“ (auch bekannt als „Flanschbrennweite“), die beim „E-Mount“-System von Sony 18 Millimeter beträgt. Dann kaufte er eine Wegwerfkamera mit der Mission, ihre kleine Optik zu extrahieren, und ausgehend vom Design einer „E-Mount“-kompatiblen Abdeckung erstellte er seine eigene Version in OnShape. Das Problem ist, dass mit nur einer Linse zur Verfügung (die außerdem eine Druckpause für den Einbau erfordert) seine Fehlerquote fast null ist.
In seiner ersten Version war der Platz für die Linse sehr klein („Wenn du knapp misst, wird es nie reichen“), aber mit einer minimalen Designüberarbeitung verschwand dieses Problem. Und die Antwort ist ja, das Objektiv funktioniert gut, mit diesem charakteristischen Stil „scharf-und-unscharf-zur-gleichen-Zeit“ von Wegwerfkameras. Für die zweite Version transformierte Tom die Optik einer Holga 135BC, und das Kurioseste ist, dass der erste Prototyp seine Arbeit am besten machte.
Und zum Abschluss noch ein weiterer offensichtlicher Punkt: Diese Objektive sind technisch gesehen Halterungen, und niemand sollte hier professionelle Ergebnisse erwarten, aber wieder einmal geht es um das Experimentieren. Warum sich auf einen Filter beschränken, wenn wir denselben Effekt mit echter Hardware erzielen können?
Quelle: Hackaday