Windows 11 behandelt die persönliche Wortliste und optionale Diagnosedaten zur Eingabe als getrennte Bereiche. Wenn du die Wortliste ausschaltest, wird sie laut Microsoft gelöscht. Diagnosedaten lassen sich separat ansehen und über die Windows-Einstellungen löschen; auf verwalteten Geräten kann die Organisation diese Optionen steuern.

Wortliste und Diagnosedaten sind zwei verschiedene Bereiche

Die benutzerdefinierte Wortliste entsteht aus Wörtern, die du eintippst oder handschriftlich eingibst. Microsoft ordnet sie deinem Microsoft-Konto zu; sie kann auch in anderen Microsoft-Produkten verwendet werden. Die Liste soll die Genauigkeit bei der Eingabe und Handschrifterkennung verbessern. Microsoft beschreibt die Wortliste und ihre Funktion.

Davon getrennt sind optionale Diagnosedaten zu Freihand- und Texteingaben. Microsoft zufolge dienen sie dazu, die Spracherkennung und Vorschläge in Apps und Diensten unter Windows zu verbessern. Die Richtlinie „Improve inking and typing recognition“ und die MDM-Einstellung TextInput/AllowLinguisticDataCollection betreffen diese Diagnosekategorie, nicht die persönliche Wortliste. Microsoft erläutert die Diagnoseeinstellungen im Windows Privacy Compliance Guide.

Die benutzerdefinierte Wortliste ausschalten

  1. Öffne Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Freihand- und Eingabeanpassung.
  2. Schalte Benutzerdefinierte Freihand- und Eingabewortliste aus. Microsoft sagt, dass dadurch die benutzerdefinierte Wortliste gelöscht wird.

Der Schalter betrifft diese Liste. Die optionalen Diagnosedaten haben eigene Einstellungen.

Diagnosedaten ansehen und löschen

Der Diagnostic Data Viewer zeigt Diagnosedaten in Echtzeit an, die vom Gerät erfasst und gesendet werden. Er ist damit eine Ansicht der Diagnosedaten und kein vollständiges Protokoll aller Eingaben.

Zum Löschen gerätebasierter Diagnosedaten nennt Microsoft den Weg Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Diagnose & Feedback > Diagnosedaten löschen. Auf Geräten mit der Konfiguration Windows diagnostic data processor werden Löschanfragen von Administratoren bearbeitet.

Wenn eine Organisation die Einstellungen verwaltet

Unternehmen und Bildungseinrichtungen können Datenschutzoptionen per Richtlinie steuern. Windows kann dann anzeigen, dass eine Einstellung von der Organisation verwaltet oder ausgeblendet wird. In diesem Fall kann die zuständige Administration festlegen, welche Änderungen möglich sind.

Windows führt weitere Diagnose- und Datenschutzbereiche über eigene Einstellungen. Die Optionen für Wortliste und Eingabediagnosen regeln daher nicht sämtliche Datenverarbeitung durch Windows oder Apps.