Am 15. Oktober stellte Withings klar: Konten, die bis einschließlich 12. Oktober 2026 angelegt wurden, behalten die kostenlose automatische Synchronisierung mit Drittanbieter-Apps. Für Konten, die seit dem 13. Oktober erstellt wurden, ist Withings+ erforderlich. Maßgeblich ist also das Erstellungsdatum des Kontos, nicht der Kauf eines Geräts. Withings erläutert die Regel in seiner Support-Community.

Für welche Konten gilt die Abo-Regel?

Withings-Konto erstelltAutomatische Synchronisierung mit Drittanbieter-Apps
Bis einschließlich 12. Oktober 2026Laut Withings weiterhin kostenlos
Ab 13. Oktober 2026Withings+ erforderlich

Die Regel betrifft die automatische Synchronisierung mit Apple Health und Google Health Connect. Wer ein neues Withings-Gerät mit einem Konto nutzt, das spätestens am 12. Oktober erstellt wurde, behält laut Withings den kostenlosen Sync. Ein späterer Gerätekauf ändert daran nichts.

Was ohne Withings+ möglich bleibt

Auch ohne Mitgliedschaft können Nutzer laut Withings Daten aus anderen Apps importieren und ihre gesamte Datenhistorie als CSV- oder PDF-Datei exportieren. Für das Teilen von Daten mit einer Arztpraxis nennt das Unternehmen außerdem HealthLink und PDF-Berichte.

Endet eine Withings+-Mitgliedschaft, pausiert nach Angaben des Unternehmens die automatische Synchronisierung. Die gespeicherten Daten bleiben erhalten; sobald die Mitgliedschaft wieder aktiv ist, setzt auch der Sync wieder ein.

Preise und Leistungen des EU-Angebots

Withings listet für sein EU-Angebot 9,95 Euro pro Monat oder 99,50 Euro pro Jahr. Zwölf Monatszahlungen kämen auf 119,40 Euro; der Jahrespreis liegt damit 19,90 Euro darunter. Neben der Synchronisierung führt Withings als Mitgliedschaftsleistungen einen AI Health Assistant, einen täglichen Readiness Score und eine EKG-Auswertung durch Kardiologen auf. Die Preise und Funktionen des EU-Angebots sind auf der Withings-Website aufgeführt.