Ein bei América TeVé veröffentlichter, AP zugeschriebener Bericht zitierte Yandex Cloud mit der Aussage, ein Drohnenangriff habe das Rechenzentrum in Wladimir beschädigt, der Betrieb dort sei vollständig eingestellt worden und niemand sei verletzt worden.

Drei gemeldete Angriffe auf Yandex-Standorte

Ars Technica berichtete, ukrainische Drohnen hätten am 8. Oktober 2026 das Rechenzentrum in Sasovo, am 9. Oktober das in Kaluga und am 11. Oktober das in Wladimir getroffen. In Sasovo standen dem Bericht zufolge die Yandex-Supercomputer Chervonenkis und Lyapunov, die zum Training von YandexGPT eingesetzt wurden. Ars Technica schilderte die Angriffsfolge und die Anlagen.

Welche Probleme Yandex-Pro-Fahrer meldeten

UNITED24 Media berichtete am 12. Oktober unter Berufung auf Verstka und Fahrer, eine Benachrichtigung in Yandex Pro habe zur Navigation Google Maps oder Waze und zum Herunterladen von Offline-Karten empfohlen. Fahrer schilderten außerdem verspätete Aktualisierungen von Fahrtstatus und Bestellverlauf, fehlende Boni und Phantom-Bestellungen. Für die 24 Stunden vor der Veröffentlichung nannte UNITED24 Media rund 435.000 Problemberichte zu Yandex-Diensten, gestützt auf DownDetector-Daten, die Verstka herangezogen hatte. Der Bericht von UNITED24 Media gibt die Fahrerberichte wieder; sie beschreiben konkrete Probleme, keine einheitliche Bilanz aller Dienste.

NeoTeo hatte zuvor eine RIA zugeschriebene Meldung über die schrittweise Wiederherstellung des Zugangs zu Yandex-Diensten aufgegriffen.

Was die Cloudflare-Daten erfassen

Le Grand Continent berichtete von einem Rückgang automatisierter Anfragen an Websites, die Cloudflare schützen. Zu diesen Anfragen gehören vor allem Crawler, die Inhalte für Suchmaschinen indexieren. Social-Media-Beiträge und Interaktionen sind eine andere Messgröße; Le Grand Continent bewertete mögliche Folgen für russische Einflussoperationen als ungewiss. Die Analyse von Le Grand Continent ordnete den Rückgang daher nicht als Messung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken ein.