YouTube soll am 2. Oktober 2026 eine Änderung seiner Shorts-Empfehlungen angekündigt haben: Originalbeiträge sollen künftig stärker gewichtet werden, während Reuploads fremder Videos ohne nennenswerte eigene Ergänzung weniger ausgespielt werden sollen.
Im Mittelpunkt steht die Ausspielung im Feed
Die angekündigte Änderung betrifft, wie stark Videos im Shorts-Feed empfohlen werden. Wer fremde Videos weitgehend unverändert erneut hochlädt, soll dadurch weniger Reichweite erhalten. Das ist eine Änderung der Empfehlungen, keine pauschale Sperre für Clips.
Was als eigener Beitrag zählt
Als Beispiele für eigene Beiträge sollen Kommentare, eine eigenständige Bearbeitung, Storytelling und eine persönliche Perspektive dienen. Kleine technische Änderungen oder ein Vorlagen-Effekt allein sollen nicht ausreichen. Entscheidend ist demnach, dass der Clip eine erkennbare eigene Ergänzung erhält.
Was das für Clip-Kanäle bedeutet
Für Kanäle, die Ausschnitte aus fremden Videos veröffentlichen, liegt der praktische Unterschied in der eigenen Leistung: Ein nahezu unveränderter Reupload soll weniger stark empfohlen werden; ein Clip mit eigenem Kommentar oder einer neuen Erzählung entspricht eher den genannten Beispielen. Eine bestimmte Reichweite für einzelne Videos folgt daraus nicht.
Eigene Ausschnitte aus längeren Videos
Ob YouTube auch Shorts weniger empfehlen will, die Creator aus ihren eigenen längeren Videos schneiden, war am 2. Oktober offen.