Der ZX Spectrum war für eine ganze Generation von Nutzern „der erste Computer“, wurde mehrfach geklont und ist eine wahre Ikone der Low-Cost-Systeme. Inspiriert von dieser Magie Anfang der 80er Jahre hat „stormbytes1970“ auf GitHub den ZX Spectrum Portable entwickelt – mit einem tragbaren Design auf Basis des Raspberry Pi Pico, des Emulators pico-zxspectrum von fruit-bat, einer individuellen Platine und ein wenig 3D-Druck.
Die offizielle Geschichte des ZX Spectrum endete 1992, aber das war nur eine Formalität. Wie beim Commodore 64 gibt es eine große Fangemeinde, die diesen Computer ständig aktualisiert, modifiziert und neu erfindet. Und das neueste Beispiel? ZX Spectrum Portable, eine Kreation von „stormbytes1970“ auf GitHub
ZX Spectrum Portable: Mit einem DIY-Portable in das Spectrum-Universum eintauchen
Das Herzstück des Projekts ist ein Raspberry Pi Pico, der in der Standardversion durchschnittlich 10 Euro kostet. Auf der Softwareseite übernimmt das großartige Projekt pico-zxspectrum von fruit-bat die Arbeit, das zwar ein wenig an Präzision einbüßt, aber gut genug ist, um eine riesige Menge an Spielen und Programmen auszuführen. Die individuelle Platine enthält einen microSD-Steckplatz für .z80- und .tap-Dateien, einen Mikro-USB-Anschluss für Gamepads und einen USB-C-Anschluss zum Laden des 1.500-mAh-Akkus.
Der Bildschirm ist physisch nicht sehr groß, aber mit einer Auflösung von 320 x 240 ist er nicht gerade anspruchsvoll. Und was die Tastatur betrifft, ist sie definitiv besser als beim Original (ich bin zwar nostalgisch, aber so weit geht das nicht). Manche mögen das Projekt vielleicht als eine „einfache Emulationsbox“ abtun, aber die ersten Modelle werden langsam unerschwinglich, und ich denke, der Pi Pico bietet einen soliden Ausgangspunkt, um dieses besondere Universum zu erkunden.
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