Die Chrome-Experimente waren und sind eine hervorragende Ressource, um die technischen Fähigkeiten des Google-Browsers zu visualisieren. Viele von ihnen sind im Laufe der Zeit verschwunden, aber eines ist unversehrt geblieben und verdient jede Sekunde deiner Zeit: „100.000 Estrellas“. Basierend auf verschiedenen Datenbanken, Katalogen und Bildern von Raumfahrtagenturen ermöglicht dir diese galaktische Tour, etwas mehr über die Milchstraße und unsere wichtigsten Sternennachbarn zu erfahren.
Der Weltraum ist groß, und jeder Versuch, seine Dimensionen zu visualisieren, ist eine besondere Herausforderung. Der nächste Stern nach der Sonne ist Proxima Centauri, und ihn zu erreichen würde uns 4,24 Jahre mit Lichtgeschwindigkeit kosten … im besten Fall. Obwohl es einige Konzepte gibt, die die Möglichkeit untersuchen, eine interstellare Sonde zu diesem Stern zu schicken, bleibt die beste Alternative, ein Teleskop in seine Richtung zu richten oder alle verfügbaren Daten für eine virtuelle Erkundung zusammenzustellen.
100.000 Estrellas, klassisches Chrome-Experiment, um die Galaxie kennenzulernen
Die Versuchung, auf einen Stern zu klicken, ist groß, aber ich empfehle, deine Entdeckung mit der verfügbaren Tour zu beginnen. Das Abenteuer beginnt bei der Sonne, gefolgt von Daten über die Voyager-Sonde (die anscheinend veraltet sind), einer visuellen Referenz zum Lichtjahr, den Sternen, die unserem Sonnensystem am nächsten sind, der Position und Dichte von weiteren 100.000 Sternen (daher der Name) und schließlich einem Zoom-out der Milchstraße.
Logischerweise haben sich die Entwickler einige künstlerische Freiheiten genommen. Zum Beispiel basiert die Galaxie auf NGC 1232 (einer weiteren Spiralgalaxie wie der Milchstraße), und die Darstellungen der Sterne wurden von Bildern aus Wikipedia und verschiedenen Raumfahrtagenturen abgeleitet. Die Texte, die jeden Stern beschreiben, stammen ebenfalls aus Wikipedia, mit Links zu den Originalartikeln.
Abgesehen von seinen Einschränkungen ist 100.000 Estrellas weiterhin faszinierend und definitiv einen Blick wert. Es funktioniert einwandfrei in modernen Versionen von Chrome und seinen Chromium-Abkömmlingen, mit Ausnahme der Originalmusik (komponiert von Sam Hulick, dem Komponisten von Mass Effect und anderen Spielen), die nicht mehr verfügbar ist.
Offizielle Website: Klicke hier