Letzte Woche haben wir über die Ankündigung von Firefly gesprochen, der neuen Plattform zur Bilderzeugung mit künstlicher Intelligenz von Adobe. Das Unternehmen hat eine Warteliste für alle Interessierten eingerichtet, die seine erste öffentliche Beta testen möchten – und kürzlich wurde unser Antrag genehmigt. Deshalb werfen wir heute einen kurzen Blick auf das aktuelle Angebot.

Manche Neuheiten scheinen das Internet geradezu aufzusaugen, und künstliche Intelligenz ist da keine Ausnahme. Alle Tech-Giganten sind in den algorithmischen Sturm geraten und rennen, um neue Produkte anzubieten. Aber es gibt auch diejenigen, die eine entspanntere Haltung eingenommen haben – und in diese Kategorie gehört Adobe.

Obwohl Adobe zu den ersten gehörte, die die Vorteile der künstlichen Intelligenz genutzt haben, kommt seine Firefly-Plattform für generative Bilder etwas spät. Allerdings ist klar, dass Adobes Strategie eine ganz andere ist und sich auf Details wie die Einholung von Lizenzen konzentriert. Vor Kurzem hat Adobe unseren Zugangsantrag zur Firefly-Beta genehmigt, und das haben wir vorgefunden.

Bilder mit Adobe Firefly Beta generieren

Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
Adobe Firefly

Der erste Schritt ist … alle Haftungsausschlüsse und Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Adobe lässt hier nichts dem Zufall überlassen und weist von Anfang an auf Einschränkungen und Fehler während des Generierungsprozesses hin. Die verfügbaren Optionen in der Oberfläche sind zwei: Text zu Bild und Texteffekte, während „Recolor vectors“ noch nicht aktiviert ist.

Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
Man muss mehrere Bedingungen akzeptieren, bevor man zu diesem Punkt gelangt.

Die Galerie dient als Inspirationsquelle, um Prompts wiederzuverwenden, aber die gute Nachricht ist, dass Firefly keine Tokens oder Begrenzungen bei der Anzahl der generierten Bilder hat. Wir können also mehrere Kombinationen ausprobieren und nach Herzenslust Fehler machen.

Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
Einige der verfügbaren Beispiele sind wirklich gut
Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
In manchen Fällen reicht der Prompt nicht aus. Man muss die Presets gut nutzen.

Der Prompt ist nur die halbe Miete bei Adobe Firefly. Die Plattform bietet eine Reihe von Presets, um spezifischere Effekte zu erzielen. Zum Beispiel schlägt „Inhaltstyp“ Optionen wie Kunst, Grafiken und Foto vor.

Die „Stile“ sind in sieben Kategorien unterteilt (Digital Art, Synthwave usw.), „Farbe und Ton“ sorgt für lebendigere oder weichere Farben, „Beleuchtung“ erlaubt uns, mit dem Licht zu spielen, und schließlich passt „Komposition“ das Kameraverhalten an. Die Idee ist, mit einem einfachen Prompt zu beginnen und dann all diese Modifikationen zu aktivieren, bis das gewünschte Bild entsteht. Wir sollten auch das Seitenverhältnis nicht vergessen, mit vier verschiedenen Werten.

Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
Logischerweise finden wir klassische Generierungsfehler wie Augen und Hände
Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
Der Filter von Adobe Firefly ist … ziemlich hart

Die Funktion „Texteffekte“ ist einfacher, aber nicht weniger interessant. Zuerst geben wir den zu stilisierenden Ausdruck ein und beschreiben dann, welches Muster wir wollen. Die hier verfügbaren Kategorien sind fünf: Beispiel-Effekte, Effekt-Platzierung, Schriftart, Hintergrundfarbe und Textfarbe. Diese Funktion ist anfangs etwas langsamer als normal, entwickelt aber danach ein gutes Tempo.

Adobe Firefly: Wir testen die Beta des Bildgenerators von Adobe
Von Marmor bis zu Schokoladenkuchen ist beim Stilisieren von Text alles erlaubt.

Abschließend muss betont werden, dass die Filter von Adobe Firefly sehr streng sind: Mehrere der Prompts, die wir mit Bing ausprobiert haben, wurden hier abgelehnt. An diesem Punkt wäre es für den Nutzer sehr nützlich, wenn die Firefly-Oberfläche die verbotenen Wörter anzeigen oder hervorheben würde, aber wir dürfen den Beta-Status nicht außer Acht lassen.

Adobe Firefly scheint einen guten Start hingelegt zu haben, und wir hoffen, dass es weiter verbessert wird. Es hat auch keine Alternative, sozusagen: Der Wettbewerb ist sehr hart.

Offizielle Website: Hier klicken