Am 19. Oktober 2026 kündigte Aleksander Madry an, zu OpenAI zurückzukehren. Als Grund nannte er die Sicherheitsfragen, die mit immer leistungsfähigeren KI-Systemen entstünden. Sein Beitrag beschreibt einen geplanten Schritt und seine Motivation.
Madry will Sicherheitsfragen ins Zentrum rücken
Madry schrieb, die Fortschritte bei KI hätten eine neue Phase erreicht. Deshalb müssten Sicherheit und Cybersicherheit leistungsfähiger KI eine zentrale Priorität werden. Er wolle bei OpenAI helfen, einen Weg durch diese Herausforderungen zu finden.
OpenAI-Chef Sam Altman erklärte am 20. Oktober 2026, Madry habe die Anfrage des Unternehmens angenommen, sich dieser Sicherheitsarbeit anzunehmen. Altman bezeichnete die Herausforderungen im Umgang mit Superintelligenz als groß.
Madrys frühere Aufgaben bei OpenAI
Nach einem Bericht von Infobae kam Madry 2023 zu OpenAI und leitete das neu eingerichtete Preparedness-Team. Es befasste sich mit katastrophalen Risiken, darunter Cyber- und Biogefahren sowie der zunehmenden Autonomie von KI-Modellen. Mitte 2024 wechselte Madry dem Bericht zufolge zu einer Arbeit mit Schwerpunkt auf KI-Reasoning. Im Mai 2026 verließ er OpenAI.
Was die Astra-Einstufung mit dem Sicherheitskontext zu tun hat
Infobae zufolge stufte OpenAI Astras Cyberfähigkeiten im September 2026 erstmals bei einem Modell als „Critical“ ein. Die von OpenAI beschriebene Fähigkeit setze geeignete Werkzeuge und Zugriff voraus. Dem Bericht zufolge verzögerte OpenAI Teile der Entwicklung und Markteinführung von Astra, während das Unternehmen Schutzmaßnahmen verstärkte und testete.