AMD kündigte am 27. Oktober 2026 an, 1 Milliarde US-Dollar in das Aktienangebot von Meta Platforms investieren zu wollen. Die geplante Beteiligung fällt mit einer bestehenden Hardwarebeziehung zusammen, ist aber von einer früheren, an Meta-Käufe geknüpften Vereinbarung mit AMD-Aktienbezugsrechten zu unterscheiden.

Nvidia plante ebenfalls eine Beteiligung am Aktienangebot, in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar. NeoTeo hatte Nvidias geplante Investition und die Zusammenarbeit mit Meta an Muse bereits eingeordnet.

Die frühere Vereinbarung knüpfte Warrants an Hardwarekäufe

Bei der früheren AMD-Meta-Vereinbarung sollte Meta Aktienbezugsrechte, sogenannte Warrants, auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien erhalten. Ihre Freigabe war laut einem Bericht an Kaufmeilensteine gebunden: Metas kumulierte Käufe sollten von 1 GW auf bis zu 6 GW anwachsen.

Die beiden Vorgänge haben unterschiedliche Richtungen. AMD plante eine Investition in Metas Aktienangebot; bei der früheren Vereinbarung waren mögliche AMD-Aktienrechte für Meta an Hardwarekäufe geknüpft. Die bis zu 6 GW bezeichneten eine mögliche Größenordnung der früheren Vereinbarung über mehrere Produktgenerationen.

Helios war bei Meta zunächst im Test

Zum Stand der Meldung vom 27. Oktober waren erste AMD-Helios-Systeme bei Meta installiert und wurden getestet. AMD-Prozessoren der EPYC-Familie waren laut Unternehmensangaben bereits über mehrere Generationen hinweg in großer Zahl bei Meta im Einsatz. Instinct-GPUs wurden für produktive KI-Aufgaben wie Training, Ranking und Empfehlungen verwendet.