Apple hat am 26. Oktober 2026 ein neues iPad mini mit 8,5-Zoll-OLED-Display und A20 Pro vorgestellt. In Deutschland kostet das WLAN-Modell ab 749 Euro, die Version mit WLAN und Cellular ab 919 Euro. Apple kündigte die Auslieferung und den Verkaufsstart für den 6. November an.

Im früheren Bericht über die damaligen Gerüchte zum OLED-iPad mini war das Gerät noch ein mögliches Thema für Apples Oktober-Termin. Nun hat Apple das Modell samt Ausstattung und deutschem Preis vorgestellt.

OLED-Display und A20 Pro im kompakten Format

Das Super Retina XDR OLED-Display misst 8,5 Zoll in der Diagonale. Apple zufolge sind die Displayränder 24 Prozent schmaler als beim Vorgänger, während das Gerät dessen kompakte Abmessungen beibehält. OLED-Pixel lassen sich einzeln ansteuern und können dadurch besonders dunkle Bildbereiche darstellen. Eine optionale Nanotexturglas-Oberfläche soll Reflexionen in heller Umgebung verringern; Apple bietet sie für die Speichergrößen 256 GB und 512 GB an.

Im Inneren arbeitet der A20 Pro, den Apple im 2-Nanometer-Verfahren fertigt. Das iPad mini ist mit bis zu einer 6-Core-CPU und einer 7-Core-GPU erhältlich. Apple nennt für die neue Generation bis zu 4,5-mal mehr KI-Leistung, bis zu 2,7-mal mehr Grafikleistung und bis zu 60 Prozent höhere Multithread-CPU-Leistung als beim Vorgänger. Diese Werte stammen aus Apples Tests vom September 2026. Dafür verwendete das Unternehmen einen Vorserien-A20-Pro und einen serienmäßigen A17 Pro; der CPU-Vergleich beruht auf der 6-Core-Konfiguration des A20 Pro. Die Dual 16-Core Neural Engine nennt Apple speziell für die 512-GB-Konfiguration.

Drei Helligkeitswerte für unterschiedliche Situationen

Apple unterscheidet zwischen Spitzenhelligkeit und Helligkeit im Vollbildmodus: Das Display erreicht laut Unternehmen eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.200 Nits und 600 Nits bei SDR- und HDR-Inhalten im Vollbild. Die minimale Helligkeit liegt bei 1 Nit. Die Angaben beschreiben verschiedene Betriebsbedingungen, nicht ein und denselben Messwert.

Das Gehäuse ist 5,4 Millimeter dick. Zur Ausstattung gehören außerdem die drahtlose Netzwerktechnik N1 mit WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Cellular-Modelle nutzen Apples C2-Modem. Apple gibt für Mobilfunkübertragungen einen Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 50 Prozent gegenüber der vorherigen iPad-mini-Generation an; die tatsächliche Geschwindigkeit hängt laut Unternehmen von Standort und Mobilfunkanbieter ab.

IP67-Schutz und Funktionen mit Softwarevoraussetzung

Apple gibt für das iPad mini Schutz nach IP67 an. In einem kontrollierten Labortest wurde das Gerät nach IEC 60529 bis zu 30 Minuten in maximal einem Meter Wassertiefe geprüft. Der Schutz ist nicht dauerhaft und kann durch normale Abnutzung nachlassen. Schäden durch Flüssigkeiten sind laut Apple nicht von der Garantie abgedeckt.

Mit iPadOS 27.2 soll das iPad mini einen externen Bildschirm im erweiterten Displaymodus nutzen können. Für diesen Modus nannte Apple keinen eigenen Veröffentlichungstermin für die Softwareversion. Die Auslieferung des Tablets und der Verkaufsstart in Apple Stores sowie bei autorisierten Händlern sind für den 6. November 2026 angekündigt.