AMD stellte am 3. November 2026 für das vierte Quartal einen Gesamtumsatz von rund 17 Milliarden US-Dollar in Aussicht, mit einer möglichen Abweichung von ±3 Prozent. In der Mitteilung zu den Quartalsergebnissen meldete das Unternehmen für Q3 2026 einen Umsatz von 13,377 Milliarden US-Dollar. The Register berichtete für Intel eine Umsatzprognose von 15 bis 16 Milliarden US-Dollar für das nächste Quartal. Verglichen werden damit die Gesamtumsätze der Unternehmen, nicht allein Erlöse mit x86-Prozessoren.

AMDs Quartalsergebnis und der Produktmix

AMD erzielte im dritten Quartal 13,377 Milliarden US-Dollar Umsatz, 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Blick auf die Geschäftsbereiche zeigt, warum dieser Gesamtwert nicht mit x86-Prozessorumsatz gleichzusetzen ist:

AMD-SegmentUmsatz in Q3 2026Veränderung zum Vorjahr
Data Center8,5 Milliarden US-Dollar+97 %
Client and Gaming3,7 Milliarden US-Dollar−8 %
Embedded1,1 Milliarden US-Dollar+29 %

AMD führte den Umsatz im Segment Data Center auf die Nachfrage nach EPYC-Prozessoren und den Start der Instinct MI450 Series GPUs zurück. Die 8,5 Milliarden US-Dollar umfassen damit Erlöse aus CPUs und GPUs. Im Segment Client and Gaming entfielen 2,9 Milliarden US-Dollar auf Client, 7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal; Gaming brachte 773 Millionen US-Dollar ein, 40 Prozent weniger. AMD nennt diese Ergebnisse und die Segmentaufteilung in seiner Quartalsmitteilung.

Was die Umsatzprognosen aussagen

Englischsprachige Anlegeranalyse von Joey Babineau, ChartEquity. Babineau erklärt, AMD-Aktien zu halten.

AMD bezifferte seinen Ausblick für den Gesamtumsatz in Q4 2026 auf rund 17 Milliarden US-Dollar, plus oder minus 3 Prozent. Rechnerisch entspricht das etwa 16,49 bis 17,51 Milliarden US-Dollar. The Register berichtete für Intel eine Spanne von 15 bis 16 Milliarden US-Dollar für das nächste Quartal. AMDs errechnete Untergrenze liegt damit 490 Millionen US-Dollar über der von The Register genannten Obergrenze für Intel. Der Vergleich betrifft Unternehmensprognosen, nicht einen ausgewiesenen Vorsprung bei x86-Prozessorumsätzen.