MacRumors berichtete am 5. November 2026, dass das November-Update von Apple Creator Studio zuerst für Logic Pro auf dem Mac anlief. Dem Bericht zufolge erhielten sowohl die Creator-Studio-Ausgabe als auch die Einmalkaufversion das Update; für Logic Pro wurde Version 13.0 genannt.
Apple hatte die Neuerungen am 27. Oktober für November angekündigt. Die geplanten Assistenten in Pages, Keynote und Numbers haben wir bereits in einem früheren Bericht zu Apples iWork-Assistenten behandelt. Hier geht es um die gemeldeten Änderungen in Logic Pro.
Was sich in Logic Pro 13.0 ändert
Der neue, vereinheitlichte Browser bündelt Loops, One-Shots, Instrumenten- und Effekt-Patches sowie Plug-in-Voreinstellungen. Logic Pro kann hinzugefügte Sounds musikalisch einordnen und mit Tags versehen. Dazu kommen Suchanfragen in natürlicher Sprache und der Zugriff auf lizenzierte Sounds von Splice, wie MacRumors über das Update berichtete.
Der Stem Splitter kann einen Schlagzeugpart in Kick, Snare, Hi-Hat, Toms, Becken und weitere Percussion aufteilen. Anschließend lassen sich die einzelnen Bestandteile neu ausbalancieren, auch wenn keine ursprünglichen Mehrspuraufnahmen vorliegen. Logic Pro unterstützt außerdem die Steuerung über ein iPad mit Sidecar, die Play Surface und Mehrfachauswahl im Step Sequencer. Das Design erhält einen Liquid-Glass-Look.
John Voorhees von MacStories bearbeitete vier Podcast-Episoden in einer aktualisierten Logic-Pro-Beta. Für seinen begrenzten Podcast-Schnitt-Workflow änderte sich dabei wenig; als auffällige Neuerungen beschrieb er vor allem die Position des Browsers und das dunklere Design.
Der Intelligent Assistant erfordert Creator Studio
MacRumors zufolge ist der Logic-Pro-Intelligent-Assistant eine Beta-Funktion, die ein Creator-Studio-Abo voraussetzt. In der Einmalkaufversion von Logic Pro 13.0 ist dieser Assistent dem Bericht zufolge nicht enthalten. Die übrigen genannten Version-13.0-Änderungen betreffen auch die Einmalkaufversion.
Apple beschreibt den Assistenten als Hilfe für Produktionsabläufe: Er soll beim Einstieg in einen Song, beim Einrichten einer Gesangsspur anhand einer Eingabe und beim Überarbeiten eines laufenden Projekts unterstützen. Apple zufolge kombiniert die Funktion eigene Modelle mit Modellen von OpenAI. Apples Ankündigung zum Creator-Studio-Update beschreibt diese Aufgaben.
Wenn du Logic Pro als Einmalkauf nutzt, bekommst du laut Bericht die Browser- und Drum-Neuerungen; der Intelligent Assistant ist an Creator Studio gebunden.
Was Generative Fill in Pixelmator Pro zeigt
Ein englischsprachiges Tutorial von Jenn Jager zeigt Generative Fill bei mehreren Aufgaben: Es fügt ein Objekt in ein bestehendes Bild ein, verändert eine Textur und retuschiert ein Porträt. Im gezeigten Ablauf landet der generierte Inhalt zunächst auf einer separaten, nicht-destruktiven Ebene, die sich vor dem Zusammenführen bearbeiten lässt.