Mit iOS 27 bringt Apple textbasierte KI-Zusammenfassungen für Aktivitäten in kompatiblen HomeKit-Secure-Video-Kameras. Berichten zufolge verlangt die Funktion mindestens 2 TB iCloud+ und erlaubt je nach Tarif Zusammenfassungen für eine, zwei oder bis zu fünf Kameras. Die normale Videoaufzeichnung bleibt davon getrennt und kann ab 2 TB weiterhin für unbegrenzt viele Kameras eingerichtet werden.

Was sich bei den Kamerazusammenfassungen ändert

Darstellung der Home-App mit den gemeldeten Kamera-Limits für KI-Zusammenfassungen

Apple Intelligence soll in der Home-App erkennen, ob sich etwa eine Person, ein Tier, ein Fahrzeug oder ein Paket bewegt, und daraus eine verständliche Textbeschreibung erzeugen. Statt nur eine allgemeine Bewegungsmeldung zu sehen, können Nutzer so schneller einordnen, was vor der Kamera passiert ist.

Die derzeit berichteten Grenzen staffeln sich nach dem iCloud+-Speicher. Die dazu genannten Preise beziehen sich auf die US-Tarife:

iCloud+-TarifMonatspreis in den USAKameras für HomeKit-Secure-Video-AufnahmenKameras für KI-Zusammenfassungen
2 TB9,99 US-DollarUnbegrenzt1
6 TB29,99 US-DollarUnbegrenzt2
12 TB59,99 US-DollarUnbegrenztBis zu 5

Die Limits für die KI-Funktion wurden für die drei großen Speicherstufen berichtet und in einer Demonstration der Home-App sichtbar. Eine unbegrenzte Zahl von Kameras für KI-Zusammenfassungen gehört danach nicht zu den genannten Optionen.

Aufnehmen und Zusammenfassen sind zwei verschiedene Dinge

Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen dem Speichern von Videomaterial und dem sprachlichen Zusammenfassen der erkannten Ereignisse. Apples Dokumentation nennt für die normale HomeKit-Secure-Video-Aufzeichnung eine Kamera beim 50-GB-Tarif, bis zu fünf Kameras bei 200 GB und unbegrenzt viele Kameras bei 2 TB, 6 TB und 12 TB.

Wer also mehrere Kameras mit einem 2-TB- oder größeren Tarif aufzeichnet, soll diese Aufnahmen nicht automatisch auch für die KI-Zusammenfassung freischalten. Die strengere Grenze betrifft die zusätzliche Beschreibungsebene, nicht die Zahl der Kameras, deren Aktivitäten HomeKit Secure Video aufzeichnen kann.

Was Apple Intelligence beschreiben kann

Die Home-App kann Bewegungen von Menschen, Tieren, Fahrzeugen und Paketen in natürlicher Sprache einordnen. Auch andere Bewegungen können als Ereignis beschrieben werden. Das ist vor allem dann praktisch, wenn du nicht jede Aufnahme einzeln öffnen möchtest, sondern gezielt nach einem bestimmten Vorgang suchst — etwa nach einer Paketlieferung.

Die Nutzung mehrerer Kameras bleibt dabei an die jeweilige Tarifstufe gebunden. Für eine einzelne Kamera reicht nach den derzeit berichteten Angaben der 2-TB-Tarif; zwei Kameras erfordern die 6-TB-Stufe, bis zu fünf die 12-TB-Stufe.

Datenschutz, Aufbewahrung und iCloud-Speicher

Apple verarbeitet kompatible HomeKit-Secure-Video-Aufnahmen laut eigener Dokumentation zunächst auf einem Home Hub wie einem Apple TV 4K oder einem HomePod. Dort werden die Daten analysiert und verschlüsselt, bevor sie sicher in iCloud gespeichert werden.

HomeKit Secure Video behält die Aktivitäten der letzten zehn Tage. Das Videomaterial wird dabei nicht auf den allgemeinen iCloud-Speicher des Tarifs angerechnet. Diese Regeln für Aufzeichnung und Speicherung bestehen unabhängig von der engeren Kameraauswahl für die KI-Zusammenfassungen.

Was das für mehrere Kameras bedeutet

Für eine Wohnung oder ein Haus mit einer einzelnen wichtigen Kamera kann die gemeldete 2-TB-Stufe ausreichen, wenn vor allem die Textsuche nach Ereignissen zählt. Wer Eingänge, Garage und Garten gleichzeitig zusammenfassen lassen möchte, stößt dagegen an die berichteten Grenzen von zwei Kameras bei 6 TB beziehungsweise bis zu fünf Kameras bei 12 TB. Die Aufzeichnung selbst kann auf den genannten großen Tarifen weiterhin mehr Kameras umfassen.