Apple hat laut Berichten von El Comercio, Tech Xplore und Euronews eine Entwickler-Testphase für Apple Intelligence in Festlandchina gestartet. Die am 4. November veröffentlichten Meldungen zufolge ist der öffentliche Zugang für Dezember geplant.

Die erste Vorschau soll 18 Funktionen umfassen

Die erste China-Version soll 18 KI-Funktionen bieten. Als Beispiele nennen die Berichte Live-Übersetzung bei Telefonaten, das Zusammenfassen und Korrigieren von Nachrichten, Schreibwerkzeuge, Fotobearbeitung und Bilderkennung. Das neueste Siri-Update gehört demnach nicht zum anfänglichen Funktionsumfang.

Qwen ergänzt Apples eigene KI-Werkzeuge

Apple soll seine eigenen grundlegenden KI-Funktionen in China mit Qwen von Alibaba für anspruchsvollere Aufgaben kombinieren. Intereconomía zufolge können Nutzer Qwen freiwillig aktivieren und müssen der Übermittlung von Informationen an Alibabas Modell zustimmen.

Für die erste Vorschau seien bestimmte iPhone-Modelle für den chinesischen Markt vorgesehen; iPad und Mac seien zunächst ausgeschlossen, berichtete Intereconomía. Quartz berichtete im Juli unter Berufung auf einen Alibaba-Sprecher, Qwen solle Apple Intelligence in China auf iOS, iPadOS, macOS und visionOS antreiben. Das beschreibt eine breitere Plattformplanung als den gemeldeten Umfang des ersten iPhone-Tests.

Auch die Verfügbarkeit in Europa ist regional eingeschränkt: Unser Bericht zum iOS-27-Start in Deutschland behandelt die zum Start geltende EU-Einschränkung für Siri AI.

Öffentlicher Zugang ist für Dezember geplant

Als Grund für den verzögerten Start nennen die Berichte Chinas Vorgaben für generative KI, darunter die Registrierung bei der Internetaufsicht sowie Anforderungen an lokale Rechenzentren und Datenverarbeitung im Land.

Ein am 3. November veröffentlichter iOS-27.3-Ausblick von MacRumors ordnet die China-Verfügbarkeit dem Update zu und erwartet dessen öffentliche Freigabe im Dezember. Das legt Dezember 2026 als zeitlichen Rahmen nahe.