Die Apple Watch Ultra 4 ist auf längere Laufzeit und Outdoor-Funktionen ausgelegt; die Apple Watch Series 12 bietet kleinere Gehäusevarianten. Beide haben Apples S11-Chip, 64 GB Speicher und mehrere gemeinsame Gesundheitsfunktionen. Bei Akku, GPS und Wasserfunktionen liegen die Unterschiede im Detail.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Apple nennt für die Ultra 4 und die Series 12 folgende technische Daten. Die Batteriewerte sind jeweils Höchstwerte unter den angegebenen Bedingungen.

MerkmalApple Watch Ultra 4Apple Watch Series 12
Gehäuse49 mm, Titan42 oder 46 mm; Aluminium, Titan oder Keramik
DisplayhelligkeitBis zu 3.000 NitsBis zu 2.000 Nits
Aktive Displayfläche1.245 mm²1.196 mm² bei 46 mm; 970 mm² bei 42 mm
Batterielaufzeit bei normaler NutzungBis zu 50 StundenBis zu 24 Stunden
Batterielaufzeit im StromsparmodusBis zu 84 StundenBis zu 38 Stunden
Outdoor-GPS-TrainingBis zu 18 Stunden; Extended: 25 Stunden, Max Extended: 45 StundenBis zu 10 Stunden
GPSDualfrequenz-GPSL1-GPS
Wasserbeständigkeit100 m50 m
TiefenmesserBis 40 mBis 6 m
Von Apple genannte WasseraktivitätenSporttauchen und Wassersport mit hoher GeschwindigkeitSchwimmen und Schnorcheln
Chip und SpeicherS11, 64 GBS11, 64 GB

Akku, GPS und Wasserfunktionen

Bei Apples Angaben zur normalen Nutzung hält die Ultra 4 mit bis zu 50 Stunden länger durch als die Series 12 mit bis zu 24 Stunden. Im Stromsparmodus nennt Apple bis zu 84 beziehungsweise 38 Stunden. Für Outdoor-GPS-Training gibt Apple bis zu 18 Stunden für die Ultra 4 und bis zu 10 Stunden für die Series 12 an. Bei der Ultra 4 kommen zwei längere GPS-Modi hinzu: Extended mit bis zu 25 Stunden und Max Extended mit bis zu 45 Stunden.

Auch die GPS-Systeme unterscheiden sich: Die Ultra 4 verwendet Dualfrequenz-GPS, die Series 12 L1-GPS. Satelliten-Notruf-SOS ist für die Ultra 4 aufgeführt.

Bei Wasserangaben lohnt sich der Blick auf die unterschiedlichen Messgrößen: Die Wasserbeständigkeit beträgt laut Apple 100 m bei der Ultra 4 und 50 m bei der Series 12. Die Tiefenmesser reichen bis 40 beziehungsweise 6 m. Apple nennt für die Ultra 4 Sporttauchen und Wassersport mit hoher Geschwindigkeit, für die Series 12 Schwimmen und Schnorcheln.

Gehäuse und Display: mehr Fläche beim Ultra 4

Der direkte Bildvergleich zeigt die Apple Watch Ultra 4 und die Series 12 nebeneinander und macht den Größen- und Dickenunterschied der Gehäuse sichtbar.

Die Ultra 4 hat ein 49-mm-Titangehäuse. Bei der Series 12 stehen 42 und 46 mm zur Wahl, jeweils mit Gehäusen aus Aluminium, Titan oder Keramik. Die Gehäusetiefe beträgt bei der Ultra 4 12 mm, bei beiden Series-12-Größen 9,7 mm.

Die aktive Displayfläche der Ultra 4 beträgt 1.245 mm². Die Series 12 kommt auf 1.196 mm² in der 46-mm-Version und 970 mm² in der 42-mm-Version. Apple gibt für die Displays eine maximale Helligkeit von 3.000 Nits bei der Ultra 4 und 2.000 Nits bei der Series 12 an.

Was ein Seit-an-Seit-Test beobachtete

Ein veröffentlichter direkter Vergleich meldete, dass die GPS-Ergebnisse meist nahe beieinanderlagen. Gelegentlich zeigte die Series 12 dabei einen Versatz oder leichte Abweichungen. Das sind Beobachtungen aus diesem einen Test.

Beim Lautsprecher fiel in demselben Vergleich kein auffälliger Unterschied bei Lautstärke oder Klangqualität auf. Die Hardware ist unterschiedlich ausgelegt: Apple listet zwei Lautsprecher für die Ultra 4 und einen für die Series 12.

Gemeinsame Funktionen und praktische Einordnung

Beide Modelle verwenden den S11-Chip und bieten 64 GB Speicher. Apple führt für beide außerdem eine hochfrequente Herzfrequenzmessung im Hintergrund, Erholungs-HRV, EKG, Blutsauerstoffmessung, Schlaftracking, Schlafindex und Mitteilungen bei Bluthochdruck auf. Für diese Funktionen gelten Apples jeweilige Hinweise und Verfügbarkeitsbedingungen.

Wenn lange Laufzeiten, Dualfrequenz-GPS oder die aufgeführten Outdoor- und Wasserfunktionen für dich entscheidend sind, sprechen die entsprechenden Spezifikationen für die Ultra 4. Wenn du zwischen kleineren Gehäusegrößen wählen möchtest, bietet die Series 12 die Optionen 42 und 46 mm. Die Unterschiede bei Akku und Gehäuse bleiben auch dann relevant, wenn beide Uhren denselben Chip, Speicher und zentrale Gesundheitsfunktionen teilen.