Die Berichte beantworten nicht eindeutig, ob die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro gesunken ist. Am 12. Oktober berichtete AppleInsider über eine JP-Morgan-Einschätzung, nach der die Nachfrage bislang leicht über der des iPhone 17 Pro liege. Das ist eine Analysteneinschätzung, keine ausgewiesene Verkaufszahl.

Was über die Bestellungen berichtet wurde

Nikkei Asia zufolge soll Apple Zulieferer gebeten haben, ihre Oktober-Bestellungen von Komponenten für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max gegenüber früheren Plänen um mindestens 15 Prozent zu senken. 9to5Mac griff den Bericht am 9. Oktober auf; TheStreet nannte Rückgänge von 15 bis 20 Prozent bei einigen Zulieferern. 9to5Mac TheStreet

Die Prozentwerte beziehen sich auf Komponentenbestellungen, nicht auf Käufe durch Kundinnen und Kunden. TheStreet nennt Lagerbestände, Fertigungseffizienz, den Modellmix und Modellwechsel als Faktoren, die Bestellmengen beeinflussen können. TheStreet

JP Morgans Einschätzung im Vergleich

AppleInsider zufolge wertete JP Morgan die gemeldeten Anpassungen als übliche jährliche Produktionskorrekturen. Zugleich schätzte das Analysehaus die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro bislang leicht höher ein als nach dem iPhone 17 Pro. AppleInsider

Die Angaben beschreiben unterschiedliche Dinge: hier veränderte Komponentenbestellungen, dort eine relative Nachfrageeinschätzung. Zusammengenommen ergeben sie keinen eindeutigen Trend für die tatsächliche Kundennachfrage nach dem iPhone 18 Pro.