Polygon zufolge teilte Microsoft der Leitung von Arkane Lyon am 16. Juli 2026 mit, dass das Unternehmen das Studio schließen wolle. Als Polygon am 23. Oktober darüber berichtete, liefen in Frankreich noch das dreimonatige Konsultationsverfahren und die Suche nach einem Käufer. IGN Latin America meldete am selben Tag, dass mehr als 200 Beschäftigte betroffen seien.
Was am 13. November endet
Hitmarker nannte den 13. November 2026 als geplantes Ende der Konsultation. Die Suche nach einem Käufer könne sich laut dem Bericht auf das gesamte Geschäft oder einen Teil davon erstrecken.
Welche Optionen für Studio und Beschäftigte verhandelt werden
Simon, Vertreter von Printemps Écologique, sagte laut Polygon am 23. Oktober, die Verhandlungen über den Stellenabbauplan verliefen schlecht; mehrere Übernahmeformen würden erwogen. Jason Schreier, Reporter bei Bloomberg, schrieb am selben Tag, seinem Kenntnisstand nach würden mehrere Wege geprüft, Arkane Lyon zu erhalten.
Was die Lage für Marvel’s Blade bedeutet
Arkane Lyon kündigte Marvel’s Blade 2023 bei The Game Awards an. Simon beschrieb die Produktion als kurz vor dem Abschluss. Polygon berichtete separat von einer internen Verschiebung des Spiels auf Ende 2027.
Am 23. Oktober zitierte IGN eine Microsoft-Erklärung, der zufolge das Unternehmen einen Partner suchte, der die nächste Entwicklungsphase und die Vermarktung des Projekts unterstützen sollte. Die Käufersuche für Arkane Lyon und die Partnersuche für Marvel’s Blade betreffen damit unterschiedliche Vorhaben: eine mögliche Übernahme des Studio-Geschäfts und Unterstützung für die Entwicklung und Vermarktung des Spiels.