Die Wahl zwischen ASUS ProArt P14 und P16 hängt vor allem davon ab, wie du arbeitest: In Canoes Vergleich lagen beide in einem ComfyUI-Test fast gleichauf, während das P14 leichter ist und das P16 mehr Bildschirmfläche, einen zweiten SSD-Steckplatz und einen schnelleren Kartenleser bietet. Das Ergebnis beschreibt diesen einen Test, nicht jede Anwendung.

Was P14 und P16 gemeinsam haben

Beide Modelle basieren auf NVIDIA RTX Spark N1X. ASUS führt auf seinen kanadischen Spezifikationsseiten Varianten mit einer 18-Kern-CPU und einer GPU mit 5.120 Kernen sowie mit einer 20-Kern-CPU und einer GPU mit 6.144 Kernen auf. Die Angaben beschreiben Konfigurationsoptionen dieser Seiten, nicht automatisch das Angebot in Deutschland.

Die Speicherausstattung ist fest verbaut. Für Kanada listet ASUS beim P14 24, 48 oder 128 GB und beim P16 32, 64 oder 128 GB LPDDR5X. RTX Spark nutzt einen gemeinsamen Speicherpool für Prozessor und Grafikprozessor. Das kann bei großen lokalen KI-Modellen nützlich sein, weil mehr Speicher zur Verfügung stehen kann als bei einer Grafikkarte mit eigenem Videospeicher.

Welche Unterschiede zählen im Alltag?

Der englischsprachige We-Do-Tech-Test zeigt die Geräte, ihre Anschlüsse und einen Blick ins Innere.

Das P14 wiegt laut ASUS 1,48 kg, das P16 1,77 kg. Beim Display bietet das P14 14 Zoll mit 2.880 × 1.800 Pixeln; das P16 hat 16 Zoll und 3.840 × 2.400 Pixel. Beide Spezifikationsseiten nennen OLED, Touchbedienung, 120 Hz, 100 Prozent DCI-P3 und eine HDR-Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits.

MerkmalASUS ProArt P14 (H7407BA)ASUS ProArt P16 (H7607BA)
Display laut ASUS Kanada14 Zoll, 2.880 × 1.800 Pixel, OLED, 120 Hz16 Zoll, 3.840 × 2.400 Pixel, OLED, 120 Hz
Gewicht laut ASUS Kanada1,48 kg1,77 kg
M.2-Steckplätze laut ASUS Kanada12
Kartenleser laut CanoeUHS-II, bis zu 312 MB/sSD Express 7.0, bis zu 985 MB/s
ComfyUI-Test von Canoe25,5 Sekunden pro Bild25,4 Sekunden pro Bild
Akkukapazität laut ASUS Kanada90 Wh99,9 Wh

Das P16 eignet sich eher für Projekte, bei denen eine große Arbeitsfläche und zusätzlicher interner Speicher wichtig sind. Zwei M.2-Steckplätze bieten mehr Ausbauoptionen als der einzelne Steckplatz des P14. Wer häufig Material von Speicherkarten überträgt, profitiert eher vom schnelleren SD-Express-Leser des P16. Das leichtere P14 ist die naheliegendere Wahl, wenn du den Rechner oft mitnimmst.

Was der KI-Test aussagt

Canoe maß in einem Vergleich mit gleichen Speichereinstellungen 25,5 Sekunden pro Bild auf dem P14 und 25,4 Sekunden auf dem P16. Für diesen ComfyUI-Durchlauf lagen die Werte also eng beieinander. Daraus lässt sich kein allgemeiner Leistungsgleichstand für andere KI-Anwendungen oder Arbeitslasten ableiten.

Ein weiterer Test von Canoe zeigt, was die 128-GB-Version des P16 bei einem großen lokalen Sprachmodell leisten kann: Qwen3.8 Flash Next mit 177 Milliarden Parametern belegte 67 GB und erzeugte in LM Studio 27 bis 38 Token pro Sekunde. Das Ergebnis stammt aus Canoes eingerichtetem Testsystem und bezieht sich auf genau diese Konfiguration.

Lokale KI und Windows on Arm

Bei Canoes LM-Studio-Einrichtung spielte die Prozessorarchitektur eine Rolle. Die standardmäßig geladene x64-Version stürzte bei GPU-Nutzung unter Emulation ab. Die ARM64-Version nutzte zunächst nur den Prozessor. Nach Auswahl der Laufzeit „CUDA 13 (Windows ARM)“ in LM Studio konnte Canoe die GPU verwenden.

Auch die Speicherzuteilung beeinflusste diesen konkreten Test. Mit 96 GB für die GPU blieben 32 GB für Windows; dabei kam es zu Auslagerungen auf die SSD, und die Erzeugungsrate sank von 38 auf 20 Token pro Sekunde. Das ist eine Beobachtung aus Canoes Einrichtung, keine allgemeine Vorgabe für jede Anwendung oder jedes Modell.

Canoe schätzte die Videowiedergabezeit auf rund 12 Stunden beim P14 und 12,5 Stunden beim P16. Der Test lief im ausgeglichenen Modus, bei 50 Prozent Displayhelligkeit, aktiviertem WLAN und stummgeschaltetem Ton. Bei längeren KI-Lasten meldete Canoe Lüfterdrehzahlen von mehr als 6.300 U/min.

Welche Konfiguration passt zu deinem Einsatz?

Das P14 passt eher, wenn geringeres Gewicht und kompakte Abmessungen Vorrang haben und ein einzelner M.2-Steckplatz für deine Dateien genügt. Das P16 ist die passendere Option, wenn du auf dem Laptop mehr Bildfläche brauchst, zusätzliche SSD-Kapazität intern ausbauen oder viele Daten von SD-Express-Karten übertragen willst.

Für lokale KI ist vor allem die Speicherkonfiguration entscheidend. Canoes Test mit Qwen3.8 Flash Next lief auf einem P16 mit 128 GB. Das Ergebnis belegt, dass dieses getestete Modell dort lokal ausgeführt wurde; es sagt nicht voraus, wie andere Modelle oder Programme laufen.

Deutscher Preis für das ProArt P14

Am 25. Oktober 2026 listete der ASUS Store Deutschland das ProArt P14 H7407BA-SM045W mit 32 GB Arbeitsspeicher und einer 1-TB-SSD für 3.299 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die angegebene Lieferzeit von ein bis vier Werktagen war eine Schätzung.