Isidro Ros von MuyComputer berichtete auf dem getesteten ASUS ProArt P14 H7407BA, Qwen 3.8 27B laufe lokal mit 9,1 bis 9,4 Token pro Sekunde. Der Testrechner hatte 32 GB gemeinsamen LPDDR5X-Speicher; gemessen wurde mit 4K-Kontext und einem rund 20 GB großen Modell. Das ist ein konkretes Ergebnis für diese Konfiguration und diesen Lauf, keine allgemeine Leistungsangabe für jede P14-Variante. Ros’ Test bei MuyComputer erschien am 16. Oktober 2026.
NeoTeo hat zuvor lokale KI auf einem 128-GB-Surface-Laptop-Ultra mit RTX Spark behandelt. Beim ProArt P14 steht eine andere Konfiguration im Mittelpunkt: der 18-Kern-Prozessor NVIDIA RTX Spark N1X mit integrierter Blackwell-GPU, 5.120 CUDA-Kernen, 32 GB gemeinsamem Speicher und 1-TB-SSD.
Was der Qwen-Lauf über lokale KI aussagt
Der Test zeigt, dass das 32-GB-Gerät ein rund 20 GB großes Sprachmodell mit 4K-Kontext lokal ausführen konnte. Ros meldete dabei eine durchschnittliche GPU-Auslastung von 66 Prozent. Die Zahlen geben einen praktischen Anhaltspunkt für genau diesen Modelllauf; andere Modelle und Einstellungen können andere Ergebnisse liefern.
Beim N1X teilen sich Grace-CPU und integrierte Blackwell-GPU den LPDDR5X-Speicher. Das ermöglicht dem getesteten System, den Modellspeicher und die übrigen Arbeitsspeicherressourcen gemeinsam zu nutzen. Es macht aus dem einzelnen Qwen-Ergebnis aber keine allgemeine Geschwindigkeitsprognose für beliebige KI-Aufgaben.
CPU-Ergebnisse: mehr Tempo bei mehreren Kernen
In den von MuyComputer gemeldeten Cinebench-Ergebnissen lag der P14 bei beiden Einzelkernmessungen unter dem Snapdragon X2 Elite, bei den Mehrkernwerten darüber. Cinebench R23 lief auf dem P14 emuliert; Cinebench 26 ARM wurde nativ ausgeführt.
| Benchmark | P14: Einzelkern | P14: Mehrkern | Snapdragon X2 Elite: Einzelkern | Snapdragon X2 Elite: Mehrkern |
| Cinebench R23 (P14 emuliert) | 1.236 Punkte | 15.709 Punkte | 1.464 Punkte | 11.536 Punkte |
| Cinebench 26 ARM (P14 nativ) | 538 Punkte | 6.334 Punkte | 622 Punkte | 4.753 Punkte |
Die Werte stammen aus Ros’ Test bei MuyComputer und sind Ergebnisse der dortigen Benchmarks, kein standardisierter Gesamtvergleich aller Laptops. Zum Testbericht
Arbeitsspeicher und SSD: vor dem Kauf genau hinschauen
ASUS führt für das H7407BA LPDDR5X-Konfigurationen mit 24, 32, 48, 64 und 128 GB auf. Der Speicher ist onboard, also fest auf der Platine verbaut. Wer mit größeren lokalen Modellen arbeiten will, sollte die benötigte Kapazität deshalb bei der Wahl der Konfiguration berücksichtigen. ASUS’ technische Daten zum ProArt P14
Für SSDs nennt ASUS einen einzelnen M.2-2280-Steckplatz mit PCIe 5.0 x4; unterstützt werden einseitig bestückte Laufwerke. Die Spezifikation sagt damit etwas über Anschluss und SSD-Bauform aus, nicht darüber, ob ein bestimmtes Gerät einen freien Steckplatz hat oder wie ein Laufwerk gewechselt wird.
Das Display ist ein 14-Zoll-OLED-Touchscreen mit 2.880 × 1.800 Pixeln, 16:10-Format und 120 Hz. ASUS führt unterschiedliche Helligkeitsvarianten auf. Zum Gesamtpaket gehören außerdem ein 90-Wh-Akku und ein Gewicht von 1,48 kg. ASUS’ technische Daten
Grafik, Spiele und Lautstärke
In einem 3DMark-DLSS-Test stieg die Bildrate laut Ros von 17 FPS auf knapp 109 FPS, wenn DLSS 4 Super Resolution und Multi Frame Generation aktiviert waren. Aus diesen beiden Werten ergibt sich ungefähr die 6,4-fache Bildrate. Das ist ein Ergebnis aus der Testsituation in 3DMark, keine Aussage über die Bildrate in einem bestimmten Spiel.
Für Cyberpunk 2077 meldete Ros eine durchschnittliche GPU-Temperatur von 75 °C und eine Spitze von 77 °C; die CPU erreichte in diesem Spiel 80 °C. Bei voller Last waren die Lüfter laut seinem Test deutlich hörbar. Ros berichtete bei seinen Durchläufen weder von Instabilität noch von thermischer Drosselung.
Die Akkulaufzeit wurde hochgerechnet
Im einstündigen Akkutest sank die Ladung laut Ros um 6 Prozent. Daraus leitete er knapp 17 Stunden Laufzeit ab; eine vollständige Entladung über die gesamte Laufzeit wurde in seinem Test nicht durchgeführt. Die Zahl ist somit eine lineare Hochrechnung aus diesem einstündigen Abschnitt, kein gemessener Komplettdurchlauf.