Das ASUS ProArt P16 H7607 erreichte im Performanceprofil von Notebookchecks 128-GB-Testgerät 1.726 Punkte im Cinebench 2024 Multi-Core und 56,8 fps im Cyberpunk-2077-Testeintrag für QHD Ultra. Das Gerät hatte außerdem eine 2-TB-SSD. Die Akkulaufzeit fällt je nach Testmethode deutlich anders aus; Notebookcheck führte die deutsche Konfiguration H7607BA-SE041X mit 128 GB RAM und 2 TB SSD für 6.699 Euro.

Die getestete Ausstattung

Notebookcheck prüfte das H7607 mit einem RTX Spark N1X 675, einem 20-Kern-Prozessor und einer Blackwell-GPU mit 6.144 Kernen. Dazu kamen 128 GB LPDDR5X-9400-Arbeitsspeicher und eine 2-TB-SSD. ASUS bietet den Arbeitsspeicher in verschiedenen Kapazitäten an; die Komponenten und Displayoptionen hängen von der jeweiligen Konfiguration ab. Das detaillierte Testergebnis gilt daher für dieses Gerät, nicht pauschal für jede H7607-Ausführung.

Das getestete 16-Zoll-Display löst mit 3840 × 2400 Pixeln auf, nutzt Tandem-OLED-Technik und arbeitet mit 120 Hz. Notebookcheck maß eine Spitzenhelligkeit von 728 cd/m². Bei einer Helligkeit von höchstens 79 Prozent registrierte das Magazin außerdem PWM-Flimmern mit 960 Hz.

Leistung und Lüftergeräusch

Im Performanceprofil erzielte das Gerät neben den 1.726 Cinebench-Punkten 3.146 Punkte im Steel Nomad. Notebookchecks Eintrag zu Cyberpunk 2077 nennt 56,8 fps bei QHD Ultra. Diese Werte beschreiben ein bestimmtes Profil und eine konkrete Testkonfiguration.

Notebookcheck maß in diesem Profil maximal 51,1 dB(A) Lüftergeräusch. Im Whisper-Modus waren es maximal 41,5 dB(A). Wer unter hoher Last arbeitet, bekommt also deutlich hörbare Kühlung; für leisere Arbeit steht ein weniger leistungsorientiertes Profil bereit.

Akkulaufzeit hängt vom Testszenario ab

Die veröffentlichten Laufzeiten stammen aus unterschiedlichen Prüfungen. Notebookcheck meldete weniger als zehn Stunden in einem WLAN-Test. Tweakers ermittelte 13 Stunden und 33 Minuten beim Surfen mit einer Displayhelligkeit von 180 cd/m². Expert Reviews kam in einem einfachen Akkutest auf 10 Stunden und 47 Minuten.

PC Gamer maß mit einem anderen, gaming-orientierten Verfahren 86 Minuten: Das 64-GB-Testgerät lief in einer PCMark-10-Spieleschleife, die den Test auf der Arm-Plattform emuliert. Diese Dauer beschreibt eine wiederholte Spielelast und ist nicht mit den Ergebnissen beim Surfen oder im einfachen Akkutest gleichzusetzen.

Speicher, Anschlüsse und Softwarekompatibilität

Der ASUS-gesponserte Teardown von ShortCircuit zeigt die Anschlüsse sowie zwei Lüfter und Heatpipes im Inneren des ProArt P16.

Der Arbeitsspeicher ist verlötet und lässt sich deshalb nicht nachträglich erweitern. ASUS gibt für das Gehäuse zwei M.2-Steckplätze an; die von Notebookcheck geprüfte 2-TB-SSD nutzte PCIe 4.0, obwohl das Gerät laut Hersteller auch PCIe-5.0-SSDs unterstützt. NVIDIA und ASUS nennen Hardware-Encodierung und -Decodierung für AV1, HEVC und H.264.

Das englischsprachige ShortCircuit-Video wurde von ASUS gesponsert. Beim Teardown sind zwei Lüfter und Heatpipes zu sehen; außerdem zeigt das Video die Anschlüsse des Geräts.

Die ARM-Plattform kann für bestimmte Spiele und Programme entscheidend sein. Expert Reviews berichtete in seinem am 16. Oktober 2026 veröffentlichten Test, dass PUBG Battlegrounds, Call of Duty, League of Legends und Valorant damals wegen fehlender Unterstützung für Kernel-Anti-Cheat nicht auf RTX-Spark-Systemen liefen. Tweakers berichtete am 15. Oktober 2026, NVIDIA habe Linux-Unterstützung nicht bestätigen können und sich zum RTX-Spark-Start auf Windows konzentriert.

Bei seinem 64-GB-Testgerät meldete PC Gamer außerdem Fehleingaben der Tastatur und eine Webcam, die das Gerät nicht erkannte.

Wer den Einsatz des ProArt P16 für Kreativarbeit und lokale KI weiter einordnen möchte, findet in unserer früheren Berichterstattung zum ProArt P16 H7607 zusätzliche Hintergründe.